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Tote nach Kentern von Flüchtlingsboot in der Ägäis

Beim Untergang eines Flüchtlingsboots in der Ägäis sind mindestens acht Frauen und Kinder aus Afghanistan getötet worden. Das berichtete die griechische Agentur ANA am Dienstag. Neun Migranten seien von der Küstenwache in der Nähe der griechischen Insel Mytilini aus dem Wasser gerettet worden. Ein Kind werde noch vermisst.

Die Flüchtlinge waren nach ersten Erkenntnissen von der Türkei aus aufgebrochen und in schwere See geraten. Die griechischen Rettungsmannschaften bargen die Leichen von fünf Frauen und drei Kindern und suchten weiter nach Toten und Überlebenden. Einer der Geretteten, ein türkischer Staatsbürger, wurde festgenommen. Er steht unter dem Verdacht, als Mitglied einer Schlepperbande den Flüchtlingstransport organisiert zu haben. Griechenland gilt als wichtigstes Einfallstor für Flüchtlinge aus Asien, die in die Europäische Union gelangen wollen.

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