AA

Tote bei Überschwemmungen in Mosambik und Malawi

Bei heftigen Überschwemmungen in Mosambik und im Süden Malawis sind mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. In Malawi wurden amtlichen Angaben vom Donnerstag zufolge 100.000 Menschen obdachlos. Die Armee setzte Hubschrauber und Boote zur Rettung der Überschwemmungsopfer ein. Schlechtes Wetter und die großen Wassermassen erschwerten die Landung der Helikopter.


Viele von den Fluten weggerissene Menschen wurden noch vermisst. Staatschef Peter Mutharika sprach von einer “nationalen Tragödie”. Hilfe aus dem In- und Ausland werde dringend benötigt. Am Dienstag waren weite Teile Malawis zum Katastrophengebiet erklärt worden. Der südostafrikanische Staat gehört zu den ärmsten Ländern der Welt.

Aus dem Nachbarstaat Mosambik wurden unterdessen 16 Tote gemeldet. Seit Montag wurden überdies 18 Kinder vermisst. Besonders betroffen waren die Provinzen Sambesi und Niassa. Die Stadt Cumba war Medienberichten zufolge durch die Fluten vollkommen vom Rest des Landes abgeschnitten.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Tote bei Überschwemmungen in Mosambik und Malawi
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen