Tote bei Angriff auf Rebellenstützpunkt im Jemen

Rebellen kämpfen gegen die Regierung
Rebellen kämpfen gegen die Regierung
Bei Kämpfen zwischen der jemenitischen Armee und schiitischen Huthi-Rebellen sind nahe der Hauptstadt Sanaa am Montag sieben Soldaten und zahlreiche andere Menschen getötet worden. Nach Angaben örtlicher Behördenvertreter griff das Militär mit Bodentruppen und aus der Luft einen Stützpunkt der Rebellen in der Nähe der Stadt Amran an der Fernstraße nach Sanaa an.


Die Aufständischen wehrten sich demnach mit Unterstützung von Stammeskämpfern aus der Region. In Sanaa wurden nach Angaben aus Behördenkreisen Schüsse auf das Haus von Regierungschef Mohammed Basindawa abgegeben. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Huthi-Rebellen kämpfen seit Jahren gegen die Regierung in Sanaa. Bereits unter dem bis Anfang 2012 regierenden Staatschef Ali Abdallah Saleh klagten sie über Benachteiligungen. Im vergangenen Februar übernahmen sie die Kontrolle über mehrere Regionen in der Provinz Amran. Bei Kämpfen mit Stammeskriegern wurden damals mehr als 150 Menschen getötet.

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