Top-Informatiker mit Vienna Research Groups nach Wien geholt

Künftig sollen Georg Weissenbacher und Ivan Viola an der TU Forschungsgruppen aufbauen.
Künftig sollen Georg Weissenbacher und Ivan Viola an der TU Forschungsgruppen aufbauen. ©APA
Mit Georg Weissenbacher und Ivan Viola wurden im Rahmen des Programms "Vienna Research Group" zwei Top-Informatiker nach Wien geholt. Beiden werden jeweils 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um an der TU Wien Forschungsgruppen aufzubauen.

Ziel des Programms ist es, junge Spitzenwissenschafter aus dem Ausland nach Wien zu holen und nach Möglichkeit längerfristig an den Standort zu binden. Von einer internationalen Jury ausgewählte Nachwuchswissenschafter in der Post-Doc Phase soll damit der nächste substanziellen Karriereschritt ermöglicht werden. Zusätzlich zu den WWTF- Fördermittel gibt es Leistungen der aufnehmenden Forschungseinrichtung sowie einen Tenure Track, also eine längerfristige Karriereperspektive.

Vienna Research Groups holen Forscher nach Wien

In der ersten Ausschreibungsrunde des Programms wurden 2010 drei Forscher aus dem Bereich Life Sciences nach Wien geholt, die nun entschiedene zweite Runde stand im Zeichen der Informations- und Kommunikationstechnologien. In der dritten Runde sind derzeit “Vienna Research Groups” im Bereich der angewandten Mathematik ausgeschrieben, die Einreichfrist endet am 5. Juli.

Zwei Top-Informatiker jetzt an der TU Wien

Georg Weissenbacher, geboren am 7. April 1977 in Bruck an der Mur, arbeitete bisher an der Princeton University. Er studierte Computerwissenschaften an der Technischen Universität Graz, begann sein Doktoratsstudium an der ETH Zürich und beendete es an der University of Oxford. Parallel dazu konnte er bereits praktische Erfahrung u.a. bei Microsoft Research sammeln. Er forscht an Methoden zum Auffinden tückischer Fehler in Computerprogrammen. Es gibt Fehler im Computercode, die plötzlich verschwinden, wenn man sie näher untersuchen möchte.

Ivan Viola, geboren am 25. Juni 1977 in Bratislava, hat sein Diplom- und Doktoratsstudium an der TU Wien absolviert, wo er anschließend einige Jahre wissenschaftlich tätig war. 2006 wechselte er an die Universität Bergen. Viola beschäftigt sich vorwiegend mit Fragen der interaktiven Visualisierung komplexer Daten und Phänomene. In Norwegen arbeitete er an graphischen Lösungen, die in ganz unterschiedlichen Gebieten Anwendung finden, von der Molekularbiologie und Fragen über Proteinstrukturen bis zur Geologie und der Suche nach Öl. (APA)

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