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Tödliche Verwechslung im Zug

34-jähriger fiel im Nachtzug von Wien nach Bregenz aus dem Zug und erlitt tödliche Verletzungen - es wird vermutet, dass er die Wagontür mit der Toilettentür verwechselt hat.

Tragische Folgen nahm für einen 34-jährigen Wiener der Gang zur Toilette Donnerstagnacht im „Euronight 246“ auf der Westbahnstrecke von Wien nach Bregenz. Der Anlagemonteur hatte offenbar die Toilettentüre mit der Wagontüre verwechselt und war bei Werfen im Salzburger Pongau aus dem Zug gefallen, teilte am Freitag die Gendarmerie mit. Der Mann war mit einer Motorradgruppe unterwegs und wollte von Vorarlberg aus eine Tour in die Schweiz und Lichtenstein starten.


Ob ein Öffnen der Waggontüre überhaupt möglich war, soll nun ein gerichtlich beeideter Sachverständiger in Vorarlberg klären. Nach der Obduktion des Leichnams stand eine zentrale Hirnlähmung als Todesursache fest. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich nicht.

Leiche im Gemeindegebiet von Werfen gefunden


Der Unfall dürfte sich am Donnerstag gegen 3.55 Uhr ereignet haben. Der Fahrdienstleiter des Bahnhofes Werfen alarmierte die Gendarmerie: Ein Lokführer entdeckte in Sulzau im Gemeindegebiet von Werfen die Leiche eines Mannes zwischen den Gleisen. Der Mann war nur mit einer Unterhose und Socken bekleidet.


Die Ermittlungen der Kriminalabteilung Bregenz in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesbahnen und der Salzburger Gendarmerie ergaben, dass insgesamt 26 Motorradfahrer im „Euronight 246“ von Wien nach Bregenz unterwegs waren.


Redaktion: Elisabeth Skoda

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