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Tödliche Massenkarambolage auf Wiener Tangente

Symbolfoto &copy APA
Symbolfoto &copy APA
Sattelschlepper geriet auf die Gegenfahrbahn und kippte um - Darauf folgende Massenkarambolage forderte einen Toten und sieben zum Teil Schwerstverletzte.

Wie aus dem Drehbuch eines Actionstreifens liest sich die Schilderung jenes Mega-Unfalls auf der Wiener Südosttangente, der heute, Mittwoch, den Frühverkehr in der Stadt praktisch zum Erliegen brachte. Ein Lkw hatte in Richtung Kagran fahrend bei der Ausfahrt Inzersdorf die Mittelleitschiene durchbrochen und war in den Gegenverkehr gerast. Insgesamt waren sechs Kfz an dem Crash beteiligt, ein Pkw-Lenker starb, sieben Personen wurden verletzt.

Brummifahrer verlor das Bewusstsein
Der Fahrtenschreiber des Lkw zeigt mit 5.55 Uhr genau den Zeitpunkt des Unfalls: Der Fahrer gab laut Major Wolfgang Schererbauer von der Verkehrsabteilung der Wiener Polizei an, dass ihm schlecht geworden sei und er rechts zufahren wollte. Unmittelbar darauf habe er das Bewusstsein verloren.

Das Schwerfahrzeug touchierte danach die rechte Leitschiene, kam ins Schleudern und durchbrach die Mittelleitschiene. Auf der Gegenfahrbahn der A 23 fiel das Zugfahrzeug um, während der Anhänger aufrecht blieb. Die Ladung, Isolierglasscheiben, verteilte sich teilweise auf der Fahrbahn.

Großaufgebot der Rettungskräfte
Die aus der Gegenrichtung kommenden Fahrzeuge sahen sich plötzlich mit diesem riesigen Hindernis konfrontiert. Vier Pkw konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen, ein Klein-Lastwagen stürzte ohne „Fremdberührung“ um. Der ÖAMTC-Hubschrauber „Christophorus 9“ sowie ein Großaufgebot der Wiener Rettung waren an der Unfallstelle im Einsatz. Aus Wiener Neustadt musste ein zweiter Hubschrauber angefordert werden. Dennoch kam für einen Beteiligten jede Hilfe zu spät. Sieben Opfer, davon zwei schwer, aber nicht lebensgefährlich Verletzte, wurden in die Spitäler eingeliefert, sagte Schererbauer.

Feuerwehr und Autobahnmeisterei waren gegen 9.00 Uhr noch immer mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Tieflader sollten die Wracks beseitigen, Kehrfahrzeuge kämpften gegen den riesigen Scherbenhaufen. Nach Einschätzung der Polizei sollte es noch bis mindestens 10.00 Uhr dauern, bis die A23 wieder frei gegeben werden könnte.

Megastau als Unfallfolge
Entsprechend groß war der Stau: Laut Schererbauer standen die Blechschlangen Richtung Norden zurück bis zum Knoten Guntramsdorf, während die Autos in der Gegenrichtung bis über den Knoten Kaisermühlen hinaus, aber nicht bis zum Stadlauer Tunnel reichten.

Redaktion: Claus Kramsl

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