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Todesfalle Lobautunnel?

2018 ist es soweit, da wird der Lobautunnel eröffnet. Der ÖAMTC warnt. Denn der Tunnel birgt Gefahren.

Wenn man sich im mit 8,3 Kilometern geplanten Lobautunnel befindet und ein Unfall passiert, dann gibt es weit und breit keinen Ausweg. Davor warnt ÖAMTC-Experte Willi Matzke, der europaweit für die Tunnel-Sicherheitsprüfung verantwortlich ist.

„Feuerwehr und Rettung können nicht zufahren“, sagt er. „Der Tunnel liegt aus Naturschutzgründen 60 Meter unter dem Wasser. Das Beste wäre es, auf den Tunnel ganz zu verzichten.“

Für 1,3 Milliarden Euro wird der Lobautunnel zum Verbindungsstück zwischen Süßenbrunn und Schwechat. Er soll außerdem für Verkehrsentlastung für die Donaustadt bringen.

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