Todesdrohung gegen Ex-Frau und Schlagstock-Attacke auf neuen Partner in Wien

Ein 28-Jähriger reagierte auf seine Scheidung höchst aggressiv
Ein 28-Jähriger reagierte auf seine Scheidung höchst aggressiv ©APA (Sujet)
Ein 28-jähriger Mann hat am Montag in Wien-Mariahilf eine Todesdrohung gegen seine Ex-Frau geäußert und kurz darauf ihren neuen Lebensgefährten mit einem Schlagstock attackiert und verletzt.

Nach einem gerichtlichen Scheidungstermin soll ein 28-jähriger Mann am Montag zunächst seine 27-jährige Ex vor deren Wohnhaus in Wien-Mariahilf abgepasst und mit einem Messer mit dem Umbringen bedroht haben. Wenig später soll er den neuen 32-jährigen Lebensgefährten der Frau in Margareten mit einem Schlagstock attackiert haben. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Der 28-Jährige stellte sich wenig später und wurde vorläufig festgenommen.

Neuer Lebensgefährte von Ex-Mann mit Schlagstock attackiert

Die Polizei wurde gegen 13.20 Uhr von der 27-Jährigen alarmiert, über die Bedrohung informiert und zu dem Wohnhaus in den sechsten Gemeindebezirk Mariahilf gerufen. Als die Beamten eintrafen, hatte der tatverdächtige Ex-Mann laut Aussendung die Örtlichkeit bereits verlassen.

Noch während der Sachverhaltsklärung - also bei der Klärung, was genau vorgefallen ist - habe der 32-jährige neue Lebensgefährte der Frau bei ihr angerufen. In dem Telefonat habe er erzählt, dass er soeben von ihrem Ex-Mann im benachbarten Bezirk Margareten mit einem Schlagstock attackiert worden sei.

Ex-Mann stellte sich freiwillig der Polizei

Daraufhin dürfte der Tatverdächtige wieder geflüchtet sein. Denn laut Aussendung stellte er sich wenig später in einer Polizeiinspektion in der Leopoldstadt. Er wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde außerdem ein Betretungs- und Annäherungsverbot und ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

Trotz Schlägen auf den Kopf nur leicht verletzt

Der 32-jährige Lebensgefährte erlitt bei der Attacke nur leichte Verletzungen - ein Glück, denn laut Polizeisprecher Christopher Verhnjak dürfte er Hiebe auf den Kopf abbekommen haben. Der Mann wurde vom Rettungsdienst notfallmedizinisch erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Gewaltschutz durch Polizei und Co.: Kontaktmöglichkeiten

Die Wiener Polizei nahm diesen aktuellen Vorfall zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass sie Ansprechpartner für jedes Opfer von Gewalt ist und keine Gewalt duldet - gleichgültig in welcher Form. Der Polizei-Notruf (133) ist jederzeit für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind, erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt. Zusätzlich bietet das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, unter der Hotline 0800/216346 Beratungen an.

(APA/Red)

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