Tipps und Tricks für einen perfekten Balkon

Nur zum Wäschetrocknen und als Abstellplatz sind Terrassen und Balkone viel zu schade. Mit etwas Fantasie lassen sie sich in grüne Oasen verwandeln, die den Vergleich mit so manchem Garten nicht zu scheuen brauchen.

Zunächst heißt es das richtige Umfeld zum Wohlfühlen schaffen. Zum Beispiel kann man dunkle Wände und schattige Ecken mit heller Wandfarbe ausmalen und da und dort einen Blickfang – beispielsweise eine Säule, Laterne, Bassena o.ä. platzieren. Terrassen können außer einer bunten Pflanzenvielfalt auch Platz für einen Springbrunnen, eine Bassena oder bei ausreichender Größe sogar für einen flachen Zierteich bieten, in dem sich ein paar Zierfische tummeln.
Mit Hilfe von Etageren oder Stufen lässt sich die kostbare besonnte Fläche ausdehnen und es kann damit auf die unterschiedlichen Anforderungen verschiedenster Pflanzen Rücksicht genommen werden. Für eine flexible Gestaltung sorgen Topf- und Kübelpflanzen: Wird an einer Stelle etwas mehr Platz benötigt, oder wenn sich die Bedürfnisse je nach Wetter und Saison ändern, können sie ohne großen Aufwand zur Seite gerückt werden.

Licht und Schatten

Im Frühjahr will man gern die ersten Sonnentage auf einem geschützten, sonnigen Platz verbringen, während man sich im Sommer gerne in eine schattige Ecke zurückzieht. Wo dies nicht möglich ist, sind Markisen oder umrankte Pergolen, die im Hochsommer ein dichtes Laubdach tragen, eine gute Lösung. Auf großen Terrassen und Dachgärten ist auch die Unterteilung in mehrere Gartenräume, zum Beispiel durch die Abtrennung mit Rankgittern oder schmalen Hecken, zu empfehlen.

Der Richtige Boden

Auch auf den richtigen Bodenbelag kommt es an. Natursteine, Holzraster, Fliesen sind nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten – werden verschiedene Materialien und Muster kombiniert, kann damit eine lebendige abwechslungsreiche Fläche entstehen.

Wer genügend Platz hat, kann selbstverständlich auch Rasen in flachen Trögen und künstlichen Mulden anlegen, der allerdings in dieser Umgebung recht pflegeintensiv ist. Wind und starke Sonneneinstrahlung erfordern einen hohen Aufwand bei der Bewässerung, erschwerend kommt hinzu, dass die Tiefe der Bodenschicht naturgemäß eng begrenzt ist.


 

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