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Tierversuche an der Veterinärmedizin?

Symbolfoto |&copy Bilderbox
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Die Veterinärmedizinische Universität Wien (VUW) weist in den vergangenen Wochen in verschiedenen Medien erhobene Vorwürfe zurück, wonach es an der Universität zu illegalen Tierversuchen gekommen sei.

An der VUW seien weder streunende Katzen für Versuche gefangen noch Pferde oder Rinder für die Wissenschaft unnötig gequält worden, sagte VUW-Rektor Wolf-Dietrich von Fircks am Donnerstag in Wien.

Fircks wies darauf hin, dass bei der Forschungsarbeit an Tieren zwischen echten Tierversuchen und der wissenschaftlichen Auswertung von Routine-Behandlungen zu unterscheiden sei. Laut Gesetz handelt es sich bei Eingriffen oder Behandlungen an Tieren zum Zwecke der „landwirtschaftlichen Nutzung und veterinärmedizinischen Betreuung“ nicht um genehmigungspflichtige Tierversuche.

Angeblich streunende Katzen für Versuche missbraucht

Dabei obliege es nicht dem einzelnen Forscher allein, zwischen diesen beiden Kategorien zu unterscheiden. Etwa für Dissertationen müssten Formblätter ausgefüllt und dabei auch die geplante Vorgangsweise für Experimente geschildert werden. Jede Doktorarbeit müsse dabei vorab auch vom Vizerektor für Lehre geprüft und unterschrieben werden. Laut dem Vizerektor für Lehre, Weiterbildung und Evaluierung, Wolfgang Künzel, würden Zweifelsfälle so vorab erkannt. Dass es Fälle gebe, die dabei durch die Maschen rutschten, sei „nach menschlichem Ermessen auszuschließen“.

Ein Vorwurf gegen Angehörige der VUW lautet, dass streunende Katzen für Tierversuche ohne Bewilligung missbraucht worden seien. Tatsache sei, dass die Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie in den vergangenen Jahren wiederholt Katzen, die auf und um Bauernhöfen leben, auf Wunsch der Besitzer zu einem vergünstigtem Honorar kastriert habe.

Auch die Vorwürfe, dass Pferde und Rinder bewusst mit Keimen infiziert oder durch experimentelle und nicht etablierte Behandlungsmethoden verletzt oder gequält worden seien, weist die VUW strikt zurück.

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