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Tierquälerei: Ente mit lahmem Bein hatte Projektil im Fuß

Die Ente hatte eine Schockverletzung durch ein Projektil eines Luftdruckgewehrs erlitten
Die Ente hatte eine Schockverletzung durch ein Projektil eines Luftdruckgewehrs erlitten ©Wiener Tierschutzverein
Der Wiener Tierschutzverein berichtete am Dienstag von einem Fall von Tierquälerei, nachdem man dort eine Ente mit Fußverletzung behandelte. Der Vogel wurde vor einigen Tagen in Traiskirchen von Passanten entdeckt. Er hatte einen lahmen Fuß und konnte nicht fliegen. Wie sich herausstellte, hatte das Tier eine Schussverletzung.
Die gefundene Ente

In Traiskirchen im Bezirk Baden ist kürzlich eine am Fuß verletzte Ente entdeckt worden. Eine Passantin brachte den Vogel zur Erstversorgung in eine Spezialklinik, anschließend wurde er vom Wiener Tierschutzverein (WTV) aufgenommen. Eine veterinärmedizinische Untersuchung inklusive Röntgen brachte den traurigen Grund der Lahmheit des linken Beins ans Licht, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

Ente hatte Projektil aus Luftdruckgewehr im Fuß

Es dürfte sich höchstwahrscheinlich um eine Schockverletzung handeln, ausgelöst durch ein Projektil eines Luftdruckgewehrs, welches nur knapp neben dem Bein eingeschlagen sein dürfte. Das noch etwas lahme Tier werde nun mit Schmerzmitteln behandelt. “Von einer Entfernung des Projektils wird vorerst abgesehen”, betonte der WTV, Organe seien nicht verletzt worden. Der Gegenstand sollte sich in einiger Zeit abkapseln und anschließend “keine weiteren Probleme” mehr verursachen. “Solle die Lahmheit allerdings fortbestehen oder sich der Gesundheitszustand der Ente verschlechtern, wird die Situation selbstverständlich neu bewertet.”

Mittlerweile habe die Ente bereits wieder erste Flugversuche unternommen. “Sollte sich ihr Zustand weiter verbessern, so kann sie nach einem medizinischen Check hoffentlich bald wieder in die Freiheit entlassen werden”, stellte der Tierschutzverein in Aussicht.

WTV: “Grausame Tierquälerei”

“Dies sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um einen Fall von Tierquälerei handelt.” Immer wieder werden im WTV Haus- und Wildtiere behandelt, die Opfer von Tierhassern geworden sind und durch Projektile aus Luftdruckwaffen zum Teil schwer verletzt werden.

Daher appelliert der WTV an die Bevölkerung: “Wenn Sie diese oder andere Gräueltaten gegen Tiere wahrnehmen – schauen Sie nicht weg. Setzten Sie sich umgehend mit der Polizei und dem Wiener Tierschutzverein oder einer anderen Organisation, die sich in Ihrer Nähe befindet, in Verbindung. So können auch Sie aktiv gegen Tierquälerei vorgehen”, so WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic.

(apa/red)

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