Theater in der Josefstadt "in der Zielgeraden"

Am Montag wurde die längerfristige Betriebsförderung von Seiten des Bundes (5,7 Mio. Euro) und der Stadt Wien (6,6 Mio. Euro) bis 2008 bestätigt- Stadt Wien und das Theater werden eine 1,6 Mio. Euro große Finanzierungslücke langfristig abbezahlen.

Das Wiener Theater in der Josefstadt befindet sich laut seinem Direktor Helmuth Lohner in der „Zielgerade“: Am Montag wurde die längerfristige Betriebsförderung von Seiten des Bundes (5,7 Mio. Euro) und der Stadt Wien (6,6 Mio. Euro) bis 2008 bestätigt sowie vereinbart, dass die Stadt Wien und das Theater eine 1,6 Mio. Euro große Finanzierungslücke langfristig abbezahlen.


Auch die Notwendigkeit einer baulichen Sanierung sei von Bund und Stadt „anerkannt“ worden, Finanzierung für die mit insgesamt 14,5 Mio. Euro veranschlagte Restaurierung gebe es jedoch noch keine. Dies alles sei die „Grundlage für die Unterzeichnung der Stiftungsurkunde“, so der kaufmännische Direktor Alexander Götz am Dienstag.

Demnächst Unterzeichnung


Die Unterzeichnung stehe nach den gestrigen Gesprächen mit der Stadt Wien „unmittelbar bevor“. „Es gibt keinen Haken mehr“, so Götz auf Nachfrage der APA. Man warte im Theater auf das Eintreffen der offiziellen Unterlagen, dann werde unterzeichnet.


„Wir sind seit einem halben Jahr schon in der Zielgeraden“, meinte Lohner. Für den zukünftigen Direktor, den die Stiftung bestellen wird, werde die Planungszeit für die Saison 06/07 „schon etwas knapp“.


Die Premieren 2005/06, der letzten Saison in der Josefstadt unter der künstlerischen Ägide von Lohner, nehmen mit Ibsens „Nora“ in der Regie von Karlheinz Hackl am 15. September ihren Auftakt. Dann inszeniert Wolf-Dietrich Sprenger Thomas Bernhards „Der Ignorant und der Wahnsinnige“ (Premiere: 20. Oktober). Bei Ludwig Anzengrubers „Das vierte Gebot“ (7. Dezember) führt Herbert Föttinger Regie. Die erste Premiere 2006 ist Oscar Wildes „Bunbury“ gewidmet (26. Jänner 2006), Hans Hollmann führt Regie.


In den Kammerspielen wird u.a. Nestroys „Eisenbahnheiraten“ (8. September) und Neil Simons „Ein seltsames Paar“ (6. Oktober) zu sehen sein.

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