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Theater Akzent als Kulturbetrieb gefährdet

&copy Theater Akzent
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Das von der Arbeiterkammer (AK) Wien errichtete Theater Akzent ist in seiner derzeitigen Form in seiner Existenz bedroht - die AK will ihren finaziellen Beitrag einfrieren. ---> Mehr Bühne

Die AK unterstützt die Bühne jährlich mit einem Betrag von 363.000 Euro. Darüber hinaus hat die AK bisher auch die Differenz für ein ausgeglichenes Budget des Akzent Theaters – durchschnittlich 200.000 bis 300.000 Euro – übernommen, doch damit soll künftig Schluss sein, wie der „Kurier“ am Dienstag berichtet. Die AK will ihren finanziellen Beitrag ab 2005 einfrieren.

Dabei seien die aktuellen Umsätze und die Auslastung besser als früher, betont Akzent-Direktor Hannes Mahler gegenüber der APA, und die fehlende Differenz für 2004 „weit geringer“ als in den vergangenen Jahren. Man versuche nun, den Fehlbetrag anderweitig aufzutreiben, durch Kooperationen, öffentliche Gelder und Sponsoren. Auch Künstler wie beispielsweise Alfons Haider engagierten sich für das Haus und versuchten, Partner aus der Wirtschaft aufzutreiben, so Mahler.

Keine öffentlichen Subventionen

Derzeit erhält das 1989 in Wien-Wieden eröffnete Theater keine öffentlichen Subventionen. Im Kulturamt der Stadt Wien hofft man, „dass in der AK nicht nicht das letzte Wort gesprochen ist“, so die Sprecherin von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) zur APA. Es würden aber wie mit anderen Theatern auch Gespräche mit dem Akzent geführt.

Mitarbeiter stehen vor der Kündigung

Wenn die Finanzierung bis Ende März nicht gesichert ist, müssen voraussichtlich drei Viertel der insgesamt 20 voll Beschäftigten des Hauses (20 weitere Arbeitskräfte sind nicht voll beschäftigt) gekündigt werden. Das würde das Ende des Akzent Theaters als Kulturbetrieb bedeuten, so Mahler, da es für viele Künstler nicht leistbar sei, zusätzlich zur Miete auch noch Technik und Personal zu finanzieren. Derzeit werden am Akzent zwei Drittel Koproduktionen und ein Drittel Gastspiele gezeigt.

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