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The Lucky One - Für immer der Deine - Trailer und Kritik zum Film

Wo Nicholas Sparks draufsteht, ist auch Nicholas Sparks drin. Das gilt auch für die neueste Romanverfilmung "The Lucky One - Für immer der Deine", die am Freitag in die heimischen Kinos kommt. Es geht um Liebe, Schicksal, Romantik und Dramatik - Kritiker könnten auch von Kitsch sprechen.

Der Film erzählt die Geschichte des US-Soldaten Logan Thibault (Zac Efron), der mitten in der irakischen Wüste das Foto einer schönen jungen Frau findet. Als er hinübergeht, um es aufzuheben, explodiert genau an dem Ort, an dem er vorher noch gestanden hatte, eine Mine. Fortan ist Logan davon überzeugt, die Frau habe ihm das Leben gerettet. Nach seiner Rückkehr in die USA ist er traumatisiert, er macht sich auf die Suche nach der Frau und findet sie nach einer langen Wanderung.

“The Lucky One”: Schmonzette mit Zac Efron

Um Beth (Taylor Schilling) kennenzulernen, nimmt er in der Hundepension der Familie einen Job an. Ihre Großmutter (Blythe Danner) ist von Anfang an begeistert von dem jungen, zupackenden Soldaten, Beth misstraut ihm dagegen. Trotzdem kommt es natürlich, wie es kommen muss: Logan und Beth verlieben sich, fallen bei Kerzenschein übereinander her und glauben beide, ihr Schicksal gefunden zu haben, zumal Logan auch noch mit Beths sensiblem Sohn Ben (sehr süß: Riley Thomas Stewart) ganz hervorragend zurechtkommt.

Ein anständiger Nicholas-Sparks-Film wäre aber keiner, würde nicht noch eine dramatische Wendung auf das glückliche Paar warten. Und die gibt es in “The Lucky One” gleich in geballter Form: Beth hat den Tod ihres Bruders – ebenfalls Soldat im Irak – noch nicht verkraftet, ihr eifersüchtiger und aggressiver Ex-Mann macht Ärger und über all dem Drama hängt noch ein Damoklesschwert: Schließlich hat Logan ihr die Sache mit dem Foto nicht erzählt.

Der Film von Regisseur Scott Hicks greift ganz tief in die Schmonzetten-Kiste und dabei auch das ein oder andere Mal daneben. Gerade zum Ende hin nimmt der Film merkwürdige Wendungen.

Das ist vor allem schade für Zac Efron, der in der einseitigen Rolle des US-Soldaten Logan keineswegs zeigen kann, was er schauspielerisch wohl auf dem Kasten hätte. Auch wenn er als Teenie-Idol in den “High School Musical”-Filmen berühmt wurde, könnte er inzwischen wahrscheinlich ein ernstzunehmender Schauspieler sein – wenn er sich nicht die falschen Filme aussuchen würde.

Nach dem Lichtblick “Me and Orson Welles” folgte 2010 der übersinnlich angehauchte Film “Wie durch ein Wunder”. Obwohl Efron selbst in diesem Kitsch-Streifen eine gute Figur abgab, konnte er die rührselige Geschichte nicht retten. In seinem neuen Film – dieses Gefühl schleicht sich ein – versucht er gar nicht erst, etwas zu retten.

(APA)
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