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The Day After Tomorrow

Doch es könnte einen warmen Euro-Regen in die Kassen der deutschen Kinobesitzer geben, wenn Roland Emmerichs Katastrophenstreifen „The Day after Tomorrow“ läuft.

Dem in Hollywood arbeitenden Schwaben ist erstmals ein Film gelungen, der eine rundum gelungene Mischung von spektakulären Schaueffekten und menschlichen Dramen ist. Und erstmals schlägt Emmerich, dessen frühere Amerika-Begeisterung am Abklingen ist, auch kritische Töne an.

Im Mittelpunkt der Handlung des über zweistündigen Films steht der Klimaforscher Jack Hall. Dessen Forschungen im antarktischen Eis haben ergeben, dass die globale Erwärmung einen plötzlichen Klimaumschwung des Planeten auslösen könnte: Eine neue Eiszeit droht! Doch Halls Warnungen werden von ignoranten Politikern an der Spitze der USA als Panikmache abgetan.

Naturgewalten lassen sich spätestens dann nicht mehr leugnen, wenn sie losbrechen. Und das ist im Film bald der Fall: Gewaltige Stürme suchen die Erde heim, verheerende Tornados ziehen eine Spur der Verwüstung und des Todes durch Los Angeles. Die das Klima stabilisierenden Meeresströmungen werden durch schmelzende Polarkappen unterbrochen und lösen in kurzer Zeit den Beginn einer neuen Eiszeit aus. Für die Menschen und Staaten dort geht es nur noch ums nackte Überleben . . .

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