Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

The Darkest Hour

Moskau steht derzeit als Actionlocation hoch im Kurs: Nicht nur Tom Cruise nimmt als Ethan Hunt in "Mission Impossible 4" die Jagd in der russischen Metropole auf, auch der neue Science-Fiction-Thriller "The Darkest Hour" spielt in der östlichen Machtzentrale. Diese wird allerdings nicht vom Westen oder heimischen Terroristen bedroht, sondern einer Alieninvasion. Hier geht's zum Trailer

Die beiden Freunde und Wirtschaftstreibenden Sean (Emile Hirsch) und Ben (Max Minghella) fliegen nach Moskau, um dort ihre Internetplattform zu verkaufen. Dort müssen sie allerdings feststellen, dass ihre Ideen gestohlen wurden. Als dann auch noch unsichtbare Außerirdische die Stadt überfallen und die Menschen mit Stromschlägen pulverisieren, wird es gänzlich ungemütlich. So finden sich die beiden mit einer Touristengruppe bald als Überlebende in einer ausgestorbenen Stadt – wobei man bald auf weitere Moskauer trifft, die von den Aliens verschont wurden, darunter Techniknerd Sergej (Dato Bakhtadze), der seine Mitstreiter lehrt, sich mittels Faraday’schem Käfig zu schützen.

Den eigentlichen Kampf mit den feindlichen Kreaturen nehmen allerdings raubeinige Kämpfer auf, darunter Matvei (Yuriy Kutsenko). Spätestens hier kippt der vom russischen Filmemacher Timur Bekmambetov (“Night Watch”) produzierte Streifen in patriotisches Pathos. Die verbliebenen Moskauer kämpfen weiter gegen die Aliens, während die Amerikaner dem alienfreien Leben zustreben.

Seine Stärke spielt “The Darkest Hour” dann aus, wenn Regisseur Chris Gorak die touristischen Hotspots wie den Roten Platz oder die Gegend um die Christ-Erlöser-Kathedrale als menschenleere Ödnis zeigt, durch welche die Asche der zu Staub zerfallenen Menschen weht. “The Darkest Hour” bleibt dabei stets Genrekino in Computerspielästhetik und verleugnet zu keiner Zeit seine Herkunft aus Vorbildern wie “28 Days Later” oder “I am Legend”. Ob dem Werk allerdings der gleiche Erfolg beschieden sein wird, ist fraglich.

(apa)

Kommentare
Kommentare
Grund der Meldung
  • Werbung
  • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
  • Persönliche Daten veröffentlicht
Noch 1000 Zeichen