Thailänder wegen Majestätsbeleidigung neun Jahre in Haft

Auf Majestätsbeleidigung steht zwischen 3 und 15 Jahren Haft
Auf Majestätsbeleidigung steht zwischen 3 und 15 Jahren Haft
Ein Thailänder ist wegen Majestätsbeleidigung in Bangkok zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Der 46-Jährige muss jedoch nur sechs Jahre absitzen, da er bei seiner Aussage vor Gericht wichtige Hinweise gegeben habe, wie seine Anwältin am Mittwoch sagte. Er soll sich unter einem Pseudonym bei Facebook auf beleidigende Art über König Bhumibol Adulyadej geäußert haben.


Der Verurteilte bestritt die Vorwürfe und gab an, ein Unbekannter habe die Kommentare in seinem Namen gepostet. Wer in Thailand den König beleidigt, riskiert zwischen 3 und 15 Jahren Haft. Kritiker bemängeln, dass das Gesetz häufig für politische Zwecke oder Rache missbraucht werde. Der 88-jährige Bhumibol ist der dienstälteste Monarch der Welt und wird von vielen Thailändern verehrt.

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