Texas Hold'em - so geht's (Teil2)

Jetzt geht's in die zweite Setzrunde und hier gilt es zunächst zu hoffen, dass der Flop kein "Flop" wird.
Der Flop und die zweite Setzrunde
Flop - drei der fünf Gemeinschaftskarten
Nach dem Ende der ersten Setzrunde werden die ersten drei Gemeinschaftskarten (Community Cards) in die Mitte des Tisches gelegt. Im Pokerjargon werden diese drei Karten auch als Flop bezeichnet. Anhand Ihrer beiden Hole Cards und dem Flop können Sie nun Ihre Chancen genauer einschätzen, da Sie bereits fünf von letztlich sieben Karten kennen. Ab der zweiten Setzrunde beginnen alle Aktionen bei jenem Spieler, der links neben dem Dealerbutton sitzt – also dem Small Blind. Diesem Spieler bieten sich drei Aktionsmöglichkeiten (Check, Bet, Fold), wobei sich bei Unschlüssigkeit ein abwartender Check anstelle eines vorschnellen Fold empfiehlt.

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Der Turn und die dritte Setzrunde
Turn - die 4. Gemeinschaftskarte
Die vierte Gemeinschaftskarte wird Turn genannt. Nachdem die vierte Gemeinschaftskarte in der Mitte des Tisches aufgedeckt wurde, beginnt die dritte Setzrunde. Diese läuft nach dem gleichen Schema wie die vorherige Setzrunde ab: Der Small Blind beginnt und kann die Aktion weitergeben (Check), setzen (Bet) oder aussteigen (Fold).

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Endspurt: Der River
Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte, die auch River genannt wird, komplettiert die Gemeinschaftskarten in der Mitte des Tisches. Jeder sich noch im Spiel befindliche Spieler verfügt jetzt über insgesamt sieben Karten – fünf offene Gemeinschaftskarten und zwei individuelle Hole Cards – aus denen eine Pokerhand, bestehend aus fünf Karten, gebildet werden kann. Dazu können beide Hole Cards und drei Karten aus den Gemeinschaftskarten, nur eine Hole Card und vier Karten der Gemeinschaftskarten oder auch alle fünf Karten der Gemeinschaftskarten verwendet werden.

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Das Finale: Der Showdown
Jetzt beginnt die finale vierte Runde, die im Grunde den bisherigen Setzrunden gleicht. Einziger Unterschied: am Ende kommt es zum Showdown, bei dem der Spieler mit der besten Hand gewinnt, vorausgesetzt, die übrigen Spieler steigen nicht vorzeitig aus. Am Ende muss der Spieler, der als erster in der letzten Runde gehandelt hat, als erster beim Showdown seine Hole Cards zeigen. Hat dieser Spieler die beste Hand, können die nachfolgenden Spieler auch auf die Offenlegung ihrer beiden Karten verzichten. Haben zwei oder mehr Spieler gleich starke Hände (das heißt der Showdown Showdown endet unentschieden), wird der Pot gleichmäßig unter den Gewinnern aufgeteilt. Pot gleichmäßig unter den Gewinnern aufgeteilt.

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