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Teurer Schilderwald: ÖVP will "Wien verdübeln"

Die ÖVP will bei der Montage von Verkehrsschildern den Rotstift ansetzen.
Die ÖVP will bei der Montage von Verkehrsschildern den Rotstift ansetzen. ©Bilderbox
Um Geld bei der Montage von Verkehrsschildern zu sparen fordert die Wiener VP eine andere Verankerungstechnik. Dübeln statt Betonieren soll den Schildertausch um die Hälfte billiger machen.

“Einmal Wien verdübeln und dann sparen”: So lautet die Zauberformel des VP-Verkehrssprechers Wolfgang Gerstl zur Kostensenkung bei Verkehrsschildern in der Bundeshauptstadt. Konkret fordern die Stadtkonservativen den Umstieg auf eine neue Verankerungstechnik. Statt – wie bisher – die Stangen einzubetonieren, sollen diese künftig durch ein Dübelsystem leichter und günstiger ausgetauscht werden können. “Das ist kein Aprilscherz”, versicherte Gerstl in einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Allein im vergangenen Jahr haben laut ÖVP die Montage neuer sowie Reparaturen oder der Austausch alter Schilder mit insgesamt 1,7 Mio. Euro zu Buche geschlagen. Ein Gutteil der Schäden gehe auf Kollisionen im Autoverkehr zurück. Durch das von der Oppositionspartei präferierten System ließen sich rund 50 Prozent der Ausgaben sparen, zeigte sich Gerstl überzeugt.

90 Millionen Ersparnis?

Bei der entsprechenden Verankerungstechnik, die bereits in einigen österreichischen Gemeinden im Einsatz sei, wird eine Art überdimensionaler Nagel im Boden verankert. Die Stange mit dem jeweiligen Verkehrszeichen wird dann extra aufgesetzt und fixiert. Dadurch könne gegebenenfalls ein ramponiertes Schild ohne die derzeit nötigen Bodenarbeiten getauscht werden.

Zusätzlich forderte Gerstl heute eine Neuausschreibung hinsichtlich der Anschaffung von Verkehrsschildern. Schließlich koste der Ersatz eines Verkehrszeichens in der Bundeshauptstadt 600 Euro, in Linz jedoch nur 140 Euro. So sei etwa eine Kostenreduktion von rund 75 Prozent möglich. Angesichts von rund 120 Mio. Euro, die Wien bisher insgesamt für seinen “Schilderwald” ausgegeben habe, hätte man somit 90 Mio. Euro sparen können, rechnete der Verkehrssprecher vor.

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