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Teuerung: Ab 2023 gibt es höhere Pensionen

2023 bringt eine Pensionsanpassung von mindestens 5,8 Prozent.
2023 bringt eine Pensionsanpassung von mindestens 5,8 Prozent. ©APA/HARALD SCHNEIDER
2023 werden die Pensionen um mindestens 5,8 Prozent erhöht. Ausgenommen von der Pensionsanpassung aufgrund der Teuerung sind Luxuspensionen.

Die Pensionen werden kommendes Jahr um mindestens 5,8 Prozent erhöht. Damit bekommen mit Ausnahme von Luxuspensionisten alle die Inflation von 5,8 Prozent, die zwischen August 2021 und Juli 2020 errechnet wurde, abgegolten. Darüber hinaus kommt eine soziale Staffelung über eine steuer- und abgabenfreie Direktzahlung, die im März ausgeschüttet wird.

Pensionen steigen 2023 um mindestens 5,8 Prozent

Bis zu einer Bruttopension von 2.000 Euro beträgt diese 30 Prozent einer Brutto-Monatszahlung, gedeckelt mit maximal 500 Euro. Bis 2.500 Euro brutto greift dann eine Ausschleifregelung. Bezieher einer Ausgleichzulage bekommen zusätzlich zu den 5,8 Prozent und der Direktzahlung auch einen monatlichen Pauschalbetrag von 20 Euro. Der Ausgleichszulagen-Richtsatz steigt damit von 1.030 auf 1.110,26 Euro für Alleinstehende und auf 1.751,56 Euro für Ehepaare. Für Pensionen über der Höchstbeitragsgrundlage von 5.850 Euro, eben so genannte Luxuspensionen, gibt es einen Pauschalbetrag von 329 Euro.

Geringfügigkeitsgrenze wird 2023 angehoben

Die Geringfügigkeitsgrenze wird um 15,06 Euro auf 500,91 Euro monatlich angehoben. Für Frühpensionisten bedeutet dies, dass sie bis zu diesem Betrag dazuverdienen dürfen, ohne den Ruhensbezug zu verlieren.

(APA/Red)

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