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Terrorzelle plante in Spanien öffentliche Enthauptung

Eine islamistische Terrorzelle hat in Spanien nach dem Muster des Londoner Anschlags von 2013 einen Menschen auf offener Straße enthaupten wollen. Die Jihadisten hätten geplant, das Opfer - wie es die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bei Enthauptungen in Syrien und im Irak tut - in einen orangen Overall zu stecken und vor laufenden Kameras zu töten, berichtete Medien am Freitag.


Die Medien, darunter die Nachrichtenagentur EFE, beriefen sich auf die Staatsanwaltschaft am Nationalen Gerichtshof. Die Terrorzelle wurde zerschlagen.

Die Gruppe, die von einem Friseur angeführt worden sei, habe auch eine Bankdirektorin entführen und Lösegeld erpressen wollen. Die Informationen stammten aus abgehörten Telefonaten, hieß es. Zuvor habe die Gruppe in Katalonien vor allem junge Menschen für den IS angeworben.

Elf mutmaßliche Jihadisten – zehn Männer und eine Frau – waren am Mittwoch in verschiedenen Städten Kataloniens festgenommen worden. Bei Razzien wurden Granaten, Schusswaffen und Messer sowie Material zur Herstellung von Bomben sichergestellt. Sieben der Festgenommenen wurden am Freitag in Untersuchungshaft genommen, drei unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt und ein 17-Jähriger in eine Jugendanstalt gebracht. Es handle sich um Spanier, Marokkaner und einen Paraguayer.

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