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Terroranschlag in Paris vereitelt

Ein Angestellter des Pariser Flughafens Roissy Charles-de-Gaulle ist wegen des Besitzes von Sprengstoff und Waffen festgenommen worden.

Der 27-jährige Algerier, der bisher der Polizei nicht aufgefallen war, arbeitete nach Angaben der Behörden von Sonntag am Flughafen als Gepäckträger. In seinem Auto fanden die Beamten fünf Packungen Plastiksprengstoff, zwei Feuerwaffen und zwei Zünder. In der Wohnung des Mannes in Bondy bei Paris wurden sein Vater, seine beiden Brüder und ein Freund der Familie festgenommen.

Es werde untersucht, ob der Mann Verbindungen zu unpolitischen Verbrechern oder zur Terrorszene habe, hieß es aus Kreisen der Ermittler. Der Mann sei nicht als radikaler Islamist bekannt. Er wurde am Sonntag von der Anti-Terror-Brigade der Polizei verhört. Reisende hatten auf ihn aufmerksam gemacht.

Nach einer Untersuchung der Flughafengesellschaft, die schwere Mängel im Bereich der Sicherheit ergeben hatte, waren seit Jänner 80.000 Ausweise von Flughafen-Mitarbeitern überprüft worden. Einem Angestellten der Flugkontrolle war im Juni der Ausweis für den Zugang zu den Betriebszonen entzogen worden, weil er in radikalen Islamisten-Kreisen verkehrte.

In den letzten Wochen hatte die französische Polizei durch eine Serie von Festnahmen ein „tschetschenisches Netzwerk“ von mindestens neun mutmaßlichen islamischen Terroristen zerschlagen. Das Netzwerk hatte nach Angaben des französischen Innenministeriums einen Anschlag auf die russische Botschaft in Paris geplant.

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