Terror in Barcelona: Imam Es Satty soll auch in Wien gepredigt haben

Der Imam Es Satty soll auch in Wien gepredigt haben.
Der Imam Es Satty soll auch in Wien gepredigt haben. ©AP Photo/Emilio Morenatt
Wie ein Insider berichtet, soll der Imam Abdelbaki Es Satty, der mutmaßliche Kopf der spanischen Terrorzelle, auch in Wien gepredigt haben.
Anschläge aus Sehenswürdigkeiten geplant
Organisierte Zelle hinter Terror

Das berichtet die “Kronen Zeitung” in ihrer Donnerstagsausgabe. Laut “Krone” sollen Ermittlungen hinsichtlich der Österreichkontakte des Imams eingeleitet worden sein. Das Innenministerium könne die Information aktuell nicht bestätigen, wie ein Sprecher auf APA-Anfrage mitteilte.

Imam soll in Wien gepredigt haben

Man sei mit den spanischen Behörden in Kontakt, die Information werde geprüft, so der Sprecher weiter. Nach dem Bericht der “Kronen Zeitung” soll der Imam im Herbst 2015 ein Freitagsgebet in einer Wiener Moschee im 15. Bezirk für Jugendlichen gehalten haben. Der Insider habe den Imam als “liberal” beschrieben und sich überrascht von den Anschlagsplänen gezeigt. Laut “Krone”-Bericht hat der Insider den Imam zuletzt auf dem Flughafen Wien-Schwechat getroffen, wo er mit Jugendlichen nach Mekka fliegen wollte.

Es Satty soll hinter Terroranschlägen in Barcelona stecken

Es Satty gilt als Drahtzieher hinter den Anschlägen in Katalonien mit 15 Toten und mehr als 120 Verletzten. Am Dienstag hatten nach Justizangaben zwei der festgenommenen Terrorverdächtigen in einer Gerichtsanhörung ausgesagt, der Imam habe hinter den Anschlagsplänen gesteckt und habe sich als Selbstmordattentäter in die Luft sprengen wollen. Nach dem Imam wurde in der Folge der Anschläge tagelang gefahndet. Nach letzten Erkenntnissen der Ermittler kam er kurz vor den Attentaten bei einer Sprengstoff-Explosion in einem Haus in Alcanar ums Leben.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Terror in Barcelona: Imam Es Satty soll auch in Wien gepredigt haben
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen