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Tennager klauten für Spiele & Drogen

Symbolfoto
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Einbrüche und Raub für Playstation und Drogen - Jugendgang in Wien aufgeflogen - Neun Verdächtige zwischen 14 und 17 festgenommen - 123 Delikte nachgewiesen - Allein 83 Einbrüche in Taxis.

Mittel für Playstation-Spiele, aber auch für Marihuana und Kokain: Das war das Begehren einer neunköpfigen Jugendbande im Alter zwischen 14 und 17 Jahren in Wien, der jetzt Ermittler des Kriminalkommissariates Nord das Handwerk legten. Sechs von ihnen wanderten in Untersuchungshaft. Insgesamt wurden den Verdächtigen 123 Delikte zwischen Anfang Juni und Ende September nachgewiesen, darunter allein 83 Einbrüche in Taxis. Das sagte Mag. Ewald Ebner vom Kriminalkommissariat Nord am Montag.

Jugendliche waren nicht wählerisch

Die Bande war in ganz Wien, vor allem aber in den Bezirken Innere Stadt, Leopoldstadt, Döbling, Brigittenau und Floridsdorf, aktiv. Dabei wurde „gemacht“, was den Jugendlichen unterkam. Auf Taxis waren die Kriminellen vor allem deshalb scharf, weil ihnen beim ersten derartigen Einbruch die Tageslosung in Höhe von rund 200 Euro in die Hände fiel. Allerdings war ihnen nicht noch einmal ein solcher Erfolg beschieden.

Auch Kindergärten, Würstelstände und Supermärkte zählten zu den Tatorten. In der Leopoldstadt überfielen die Verdächtigen unter Verwendung einer Gesichtsmaske ein Feinkostgeschäft. Dabei täuschten sie vor, eine Schusswaffe unter ihrer Kleidung zu tragen. Weiters wurden zwei Frauen überfallen und ihrer Handtaschen beraubt. Bei einer davon, einer 72-Jährigen, fiel den Tätern die Bankomatkarte samt Code in die Hände. Sie hoben rund 3.000 Euro ab.

Gruppenzwang ließ Sache eskalieren

Verwertbare Gegenstände machten die Jugendlichen am Mexikoplatz oder am Westbahnhof zu Geld. Der Gesamtschaden beträgt rund 60.000 Euro. Manche der Verdächtigen waren bereits polizeibekannt. Ebner zufolge baute sich innerhalb der Bande ein enormer Gruppenzwang auf. Manche Taten wurden regelrecht als Mutproben angesehen.

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