Temperaturen regeln und Kosten sparen

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Je nach Jahreszeit sind Heiz- und Kühlungssysteme im Büro nicht wegzudenken. Einige Tipps, um auch die Temperaturen in den Bürogebäuden möglichst energieeffizient zu regeln.

Schätzungen zufolge sollen unsere Erdölvorräte in spätestens 50 Jahren aufgebraucht sein, der Heizenergieverbrauch pro Quadratmeter Bürofläche beträgt im Jahr durchschnittlich 200 kWh, Zielwert wäre 50 kWh und darunter. Grund genug, sich trotz oftmaliger extremer Temperaturschwankungen beim Heizen und Kühlen der Büroräume etwas in Zaum zu halten. Vor allem in der kalten Jahreszeit gilt deshalb: Thermostat-Einstellung etwas zurück drehen – Bereits ein Grad weniger Temperatur mindert die Heizkosten um sechs Prozent. Die gesenkten Grade können durch kleine Handgriffe, wie etwa das Schließen von Büro- oder Gangtüren, leicht ausgeglichen werden. Aber Achtung: Um die Wärme auch wirklich im Raum zu behalten, sollten Eingangstüren unbedingt gut abgedichtet sein. Das gleiche gilt für die Fenster: Lässt sich ein dünner Papierstreifen in geschlossenem Zustand durchziehen, muss in Sachen Dichtung unbedingt nachgebessert werden!

Richtig Heizen leicht gemacht

Damit der Heizkörper möglichst effizient genutzt werden kann, müssen vor allem auch die Heizungsrohre im Raum gedämmt sein – ansonsten verliert sich die Wärme schon am Weg zum Gerät. Mit Thermostat-Ventilen ist es möglich, die Wunschtemperatur direkt am Heizkörper zu regeln – diese sollte am Arbeitsplatz idealerweise zwischen 18 und 20 Grad Celsius betragen (beim Thermostat-Ventil liegt diese Temperatur zwischen Punkt drei und vier). Mit elektronischen Raumthermostaten lässt sich ebenfalls jede beliebige Gradanzahl festlegen, der Heizkörper denkt hier quasi selbst mit und regelt die Temperatur automatisch. Um den Weg der ausgestrahlten Wärme in den Raum nicht zu behindern, ist es wichtig, das Gerät nicht mit Möbeln zu verstellen. Auch Vorhänge sollten nicht über den Heizkörper hängen. Um auch morgens in einem angenehm warmen Büro empfangen zu werden, ist es außerdem hilfreich, die Vorhänge oder Jalousien über Nacht zuzuziehen (bei ausgeschalteter Heizung). An Wochenenden oder Feiertagen sollten die Thermostate auf etwa 15 Grad Celsius eingestellt werden.

Abkühlung zwischendurch

In Büros, die mit einer Klimaanlage ausgestattet sind, gilt: Während diese läuft, sollten alle Fenster geschlossen bleiben (dasselbe gilt für Heizanlagen). An besonders heißen Tagen können auch Jalousien die ersehnte Abkühlung verschaffen, sie schützen bei Sonne ideal vor Überhitzung. Aber Vorsicht: Die Zimmer sollten niemals ganz verdunkelt werden, denn ständiges Kunstlicht wirkt sich negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus. Auch bei einer Klimaanlage ist etwas frische Luft zwischendurch unerlässlich. Der Arbeitsraum sollte dabei ein Mal stündlich durch Stoßlüften (nicht Dauerkippen!) belüftet werden. Die Fenster sollten dabei für wenige Minuten vollständig offen stehen, Heizkörper oder Klimaanlage müssen abgeschaltet werden. Auf diese Weise erfolgt der Luftaustausch binnen kürzester Zeit. Das Durchlüften des Raumes sollte außerdem nicht vom Wetter abhängig sein – bei Regen, wie auch bei Sonnenschein fördert frische Luft die Konzentration und beugt Kopfschmerzen vor.

Sowohl beim Beheizen, als auch beim Abkühlen der Büroräume durch eine Klimaanlage, sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben, nach Dienstschluss sollten beide Funktionen zudem wieder auf niedriger Stufe laufen.

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