Telefonbetrug: Falsche Konsumentenschützer zocken ab

Achtung Telefonbetrug: Wenn Konsumentenschützer versprechen, Schulden zu erlassen, ist Vorsicht geboten
Achtung Telefonbetrug: Wenn Konsumentenschützer versprechen, Schulden zu erlassen, ist Vorsicht geboten ©APA (Symbolbild)
Vor einer neuen Telefonbetrug-Masche wird dringend gewarnt: Anrufer geben sich als "Konsumentenschützer" aus und versprechen Schuldenerlass - auch wenn es in Wahrheit gar keine Schulden gibt. Dadurch erbeuten die Betrüger jedoch Geld.

Es ist ein dreistes Spiel, das sich die Abzocker derzeit erlauben – und eine völlig neue Form von Telefonbetrug. Sie treten am Telefon als Konsumentenschützer auf und versprechen, sich dafür einzusetzen, dass alte Schulden bis auf ein paar hundert Euro nachgelassen werden. Diese Summe sollen die Betroffenen dann mit paysafe card bezahlen. Die AKNÖ warnt: Die Masche ist reiner Betrug – wer darauf hereinfällt, verliert sein Geld.

Pensionistin saß Telefonbetrug auf

Hertha F. aus dem Bezirk Lilienfeld fiel auch auf den Telefonbetrug herein: Auf Anraten von einem angeblichen Konsumentenschützer willigte sie ein, 300 Euro per paysafe card zu bezahlen. Die ursprüngliche Schuldensumme von 1.500 Euro werde damit beglichen sein.

Die ältere Frau wusste zwar nichts von derartigen Schulden, ließ sich aber einschüchtern. Sie kaufte in der Trafik die paysafe cards und wählte dann noch eine kostenpflichtige Telefonnummer, um die PIN Codes durchzugeben. So bekamen die skrupellosen Schwindler Zugriff auf die 300 Euro. Außerdem musste sie noch 90 Euro für das Telefongespräch zahlen. “Dieses Geld ist verloren. Wir können nur davor warnen, sich von derartigen Anrufen irritieren zu lassen”, so Christa Hörmann von der AKNÖ über den Telefonbetrug der falschen Konsumentenschützer.

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