Teilsperre der Wiener Ringstraße wegen EURO

Seit 0.45 Uhr ist die Wiener Ringstraße zwischen Heldentor und Schottentor für den Verkehr gesperrt. Grund sind letzte Aufbauarbeiten und der anschließende Betrieb der EURO-Fanzone.

Die Autofahrer dürften sich darauf rechtzeitig eingestellt und Ausweichrouten gewählt haben. Die Situation sei total entspannt, hieß es von der Verkehrsabteilung der Hauptstadt. Die Sperre bleibt bis 4. Juli aufrecht.

Das befürchtete Verkehrschaos blieb aus, der Frühverkehr verlief in geordneten Bahnen. “Die Autofahrer waren sehr, sehr gut vorbereitet. Die Informationen dürften durchgedrungen sein”, hieß es seitens der Landesverkehrsabteilung. Ein wenig irritiert waren dagegen viele Radfahrer, die, wie gewohnt, ihre Runde um den Ring drehen wollten. Auch bei den Fußgängern sorgte die Absperrung teils für Unmut.

Das Fahrverbot bleibt bis 4. Juli, wenn die Aufräum- und Abbauarbeiten nach den Spielen abgeschlossen sind, durchgehend aufrecht. Die Umleitungsstrecke führt über den Bereich Babenbergerstraße – Zweierlinie – Universitätsstraße. Von den Umleitungen und geänderten Linienführungen sind neben dem Autoverkehr auch Radfahrer, Fiaker, Straßenbahnen, Taxis und Busse betroffen.

Auch auf den öffentlichen Verkehr dürfte die Ringsperre zunächst wenig Auswirkungen gehabt haben. Die Straßenbahnlinien 1 und 2 wurden zu einer Linie zusammengefasst und nur zwischen Schottentor (über den Kai) und Karlsplatz geführt. Die Linie J verkehrt nur zwischen Erdbrustgasse und U6 Josefstädter Straße. Von dort gibt es einen Schienenersatzverkehr bis zum Volkstheater (Haltestelle des 48A) mit Bussen. Die Linie D wird über den Franz-Josefs-Kai umgeleitet. Die Buslinie 2A wurde für die Dauer der Sperre eingestellt.

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