Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Teddybären-Krankenhaus in Wien versorgt "Patienten"

Den Teddys geht es den Umständen entsprechend gut.
Den Teddys geht es den Umständen entsprechend gut. ©Medizinische Universität Wien/APA-Fotoservice/Hörmandinger
Zahlreiche Kinder sind heute mit ihren Lieblings-Teddys, Schmusetieren und Puppen zum Auftakt ins Teddybärenkrankenhaus in Wien gekommen. Dabei soll den Kindern die Angst vor Medizin genommen werden.

"Der nächste, bitte!" heißt es derzeit in den Räumlichkeiten der Wiener Ärztekammer. Untersucht und therapiert werden Kuscheltiere, die von Kindern zwischen vier und acht Jahren bei Pharmazie- und Medizin-Studenten vorgestellt werden. Das Teddybär-Krankenhaus nimmt spielerisch Ängste vor dem Arztbesuch - und weckt das Interesse an der Wissenschaft, wie sich am Montag bei einem Fototermin zeigte.

Zum 19. Mal hat die Klinik für den Nachwuchs derzeit ihre Pforten geöffnet. Sie bietet den kleinen Patienten eine Mischung auch echten Utensilien aus dem komplexen Spitalsalltag Alltag wie OP-Haube, -Maske, Verbandszeug oder Desinfektionsmittel, vermittelt aber gleichzeitig altersgerecht das Prozedere im Ernstfall. Hunderte Kinder brachten bereits am ersten Tag Teddys, Kuscheltiere oder Puppen vorbei, durchliefen alle Stationen von Anamnese, Untersuchung, Diagnose und Therapie und holten sich am Ende stolz eine Tapferkeitsurkunde ab.

Kinder verlieren die Angst vor der Medizin

Bis Mittwoch haben die Kids noch die Möglichkeit, in der in improvisierten Klinik die Scheu vor der unbekannten Welt der Medizin zu verlieren und ihre Begleiter auf Herz und Niere durchchecken lassen. Einige kleine Besucher sind zum wiederholten Mal da und finden immer wieder interessante Aspekte. Die "Teddy-Docs", unglaublich herzliche und geduldige Studierende der MedUni Wien, begleiten vom Ausfüllen des Aufnahmebogens an auf jedem Schritt. Dabei entspricht Ablauf der Realität im Krankenhaus - von der Aufnahme bis zur Entlassung. Anschaulich vermittelt etwa durch ein EKG für die Messung der Herzaktivität, eine Zahnklinik, eine Apotheke und Operationssäle.

Bei der Behandlung kann der Nachwuchs aktiv assistieren und erstmals medizinische Zubehör wie Spritzen, Schläuche oder Atembeutel in entspannter Atmosphäre kennenlernen. Ziel ist vor allem mehr Gelassenheit im Ernstfall bei einem Arzt- oder Spitalbesuch, der eine oder andere dürfte aber hier seinen Traumberuf gefunden haben. Manch einer wollte Haube und Maske gar nicht mehr ablegen.

Teddybärenkrankenhaus auch für Schulklassen

Die Vormittage sind für angemeldete Schulklassen reserviert, am Nachmittag können auch einzelne Kinder spontan mit ihren Teddys, Lieblingspuppen und -kuscheltieren kommen. Der Besuch im Spital dauert rund eine Stunde.

Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen MedUni Wien, Austrian Students' Association (AMSA), der Wiener Ärztekammer, Johannitern und dem akademischen Fachverein österreichischer Pharmazeut_innen statt.

Das Teddybär-Krankenhaus ist von 16. bis 18. Dezember 9.00 bis 12.00 bzw. 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Ärztekammer für Wien, 1010 Wien, Weihburggasse 10-12, Eintritt frei. Geeignet für Kinder zwischen vier und acht Jahren, keine Anmeldung für Einzelpersonen nötig. Die Veranstalter bitten um das Mitbringen von Haus- oder Sportschuhen.

(APA/red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 1. Bezirk
  • Teddybären-Krankenhaus in Wien versorgt "Patienten"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen