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Technische Probleme: Alle Flexity-Bims in Wien wurden eingezogen

Momentan fährt keine Flexity-Bim in Wien.
Momentan fährt keine Flexity-Bim in Wien. ©APA/HANS PUNZ
Die Wiener Linien mussten alle acht "Flexity"-Bims in Wien kurzfristig wegen technischer Probleme aus dem Verkehr ziehen. Die Straßenbahnen sollen repariert werden und kommende Woche wieder fahren.

Alle acht bereits in Betrieb befindlichen "Flexity"-Straßenbahnen der Wiener Linien müssen kurzfristig aus dem Verkehr gezogen werden. Das Unternehmen hat am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Presse" bestätigt. Grund für die Maßnahme sind "Unregelmäßigkeiten bei den Antrieben". Kommende Woche sollen die von Bombardier gefertigten Garnituren wieder unterwegs sein.

Hersteller will Teile an Flexity-Bim austauschen

Der Hersteller hat laut dem Bericht angekündigt, Teile an den Fahrzeugen auszutauschen. Dies soll dank deren Konstruktionsweise einfach gehen. Dass die ersten Vertreter der neuen Bim-Generation einen Zwangsstopp einlegen müssen, wird laut Wiener Linien keine Auswirkungen auf den Betrieb haben. Auf der betroffenen Linie 6 fahren nun wieder ausnahmslos älter Züge, von denen es ausreichend gebe, wie es hieß.

Auch finanziell soll sich die Maßnahme bei den Verkehrsbetrieben nicht auswirken. Die Reparatur erfolgt laut "Presse" im Rahmen des laufenden Wartungsvertrags mit Bombardier.

116 Bims für Wien bestellt

Bombardier betreibt auch ein Werk in Wien mit rund 700 Beschäftigten. Bombardier selbst nennt es sein "globales Kompetenzzentrum für Straßenbahnen und Leichtbahnen", in dem derzeit auch an einem Großauftrag für 116 "Flexity"-Straßenbahnen im Gesamtvolumen von 562 Millionen Euro für die Wiener Linien gearbeitet wird. Bombardier hatte die vormaligen Lohnerwerke im Jahr 1970 erstanden. Es handelte sich um den ersten europäischen Produktionsstandort des kanadischen Konzerns.

(APA/Red)

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