Team Kärnten schloss Wahlkampf ab: Köfer will "historisches Ergebnis"

Köfer will bei der Kärnten-Wahl ein "historisches Ergebnis" erreichen.
Köfer will bei der Kärnten-Wahl ein "historisches Ergebnis" erreichen. ©APA
Am Freitag zog das Team Kärnten Bilanz zum Wahlkampf der vergangenen Wochen. Spitzenkandidat Gerhard Köfer warf den Freiheitlichen dabei Ideenklau vor und nannte unter anderem die Pflegelehre als Beispiel, die beide Parteien in ihren Programmen haben.

Das Team Kärnten hat am Freitag zu einer Wahlkampf-Bilanz geladen. Wahlkampfabschluss sei das aber keiner, man werde bis Samstagabend laufen, sagte Spitzenkandidat Gerhard Köfer vor Journalisten.

Der Politiker erzählte von den vielen geführten Gesprächen, von Zuspruch aus der Bevölkerung und ritt Attacken gegen die FPÖ. Außerdem gab es Ansagen für mögliche Koalitionsgespräche nach der Wahl.

Kärnten-Wahl: Köfers Wahlkampffinale mit Attacken gegen die FPÖ

Den Freiheitlichen wirft Köfer Ideenklau vor und nannte unter anderem die Pflegelehre, die beide Parteien in ihren Programmen haben. Erreichen will er ein “historisches Ergebnis” – damit meint Köfer vor allem den Wiedereinzug in den Landtag, also zumindest fünf Prozent. “Ich glaube aber, dass mehr drin ist.” Präferenzen bezüglich Koalitionspartner hat er nicht, Köfer will aber auch in einer Regierung Kontrolle ausüben, ein freies Spiel der Kräfte und das Finanzressort für sich. “Da steig ich nicht runter.”

“Bemüht, völlig korruptionsfreie Politik zu machen”

Und noch eine Koalitionsbedingung nannte Köfer: “Mit mir gibt es keinen Neujahrsempfang.” Der Team-Kärnten-Kandidat hatte die Empfänge der Landesregierung stets heftig kritisiert.

“Wir sind bemüht, völlig korruptionsfreie Politik zu machen”, ließ er weiter wissen. Wer mit Korruptionsvorwürfen belastet sei, den unterstütze er nicht als Mitglied der Landesregierung, sagte Köfer und nannte namentlich FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz, gegen den ein Ermittlungsverfahren bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft läuft. Köfer hat selbst keine weiße Weste, ist seit 2017 rechtskräftig wegen Amtsmissbrauchs verurteilt, wegen eines Delikts in seiner Amtszeit als Spittaler Bürgermeister. Mit Blick auf mögliche Koalitionspartner meinte er nun: “Ich möchte niemanden am Tisch sitzen haben, der mit Korruptionsvorwürfen behaftet ist.”

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(APA/Red)

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