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Tatrekonstruktion nach Kremser Merkur-Einbruch fix

Termin der Tatrekonstruktion steht noch nicht fest
Termin der Tatrekonstruktion steht noch nicht fest ©APA (Pfarrhofer)
Nach dem Einbruch in den Merkur-Markt in Krems, der am vergangenen Mittwoch für einen 14-Jährigen tödlich geendet hat, wird - erwartungsgemäß - eine Tatrekonstruktion stattfinden. Diese Entscheidung des zuständigen Richters hat der Korneuburger Staatsanwalt Friedrich Köhl am Dienstag bestätigt. Ein Termin stehe noch nicht fest.

Die Rekonstruktion soll Klarheit darüber bringen, was genau sich am vergangenen Mittwoch in den frühen Morgenstunden in der Filiale des Merkur-Marktes abgespielt hat. Die Aussagen der beiden Polizeibeamten, die dreimal geschossen hatten, und des durch ein Projektil verletzten inzwischen 17-Jährigen divergieren.

Er gehe von einem Zeitrahmen von zwei bis drei Wochen aus, in dem es zur Tatrekonstruktion kommen werde. Darüber hinaus merkte Köhl an, dass der Lokalaugenschein “möglichst bei den selben Beleuchtungs- und Lichtverhältnissen wie zum Tatzeitpunkt” stattfinden werde. Nicht zuletzt solle der Genesungsfortschritt des 17-Jährigen abgewartet werden, “der auch dabei sein sollte”.

Der Kremser Staatsanwalt Friedrich Kutschera hat unterdessen bestätigt, dass über einen am Freitagabend in Gföhl (Bezirk Krems) festgenommenen 28-jährigen Rumänen, der als Beteiligter an dem Einbruch gilt, ebenfalls die U-Haft verhängt worden ist.

Auch nach der Einvernahme von Zeugen aus der Tatnacht steht nicht definitiv fest, ob es weitere Mittäter gegeben hat. Ein vierter Beteiligter sei möglich, aber ungewiss, sagte Oberstleutnant Roland Scherscher vom Landespolizeikommando am Dienstag. Ein Zeuge wolle eine vierte Person “in zeitlichem Zusammenhang mit der Tat” in Krems-Lerchenfeld gesehen haben. Wer das gewesen sein soll, sei nicht bekannt. Die Aussagen des 17-Jährigen und des Rumänen würden auf drei Täter hindeuten. Der getötete Florian P. (14) wird am Donnerstag in Krems beigesetzt.

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