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Tanken: Österreicher zahlten 360 Millionen Euro mehr

Heuer kam das Tanken um 360 Millionen Euro teurer als 2017.
Heuer kam das Tanken um 360 Millionen Euro teurer als 2017. ©APA/dpa/Christophe Gateau
Im Gegensatz zu 2017 gaben österreichische Haushalte heuer 260 Millionen Euro mehr für Sprit aus.

Die österreichischen Haushalte haben heuer 360 Mio. Euro mehr für Sprit ausgegeben als 2017, berechnete der ÖAMTC laut einer Aussendung vom Freitag. Dafür verantwortlich waren die anziehenden Ölpreise und ein höherer Verbrauch.

Tanken in Österreich: Sprit wurde teurer

Ein Liter Diesel kostete im Jahresdurchschnitt 1,215 Euro, um durchschnittlich 11,8 Cent je Liter mehr als im Vorjahr. Für den Liter Super bezahlten Autofahrer im Schnitt 1,260 Euro, um 8,5 Cent mehr als im Jahresdurchschnitt 2017.

Auf Basis der aktuellsten Verbrauchswerte der Statistik Austria kam das Betanken eines privaten Diesel-Pkw (855 Liter pro Jahr) dieses Jahr im Schnitt um rund 100 Euro teurer als 2017, so der Autofahrerclub. Für einen Benziner (655 Liter pro Jahr) zahlte man 2018 rund 56 Euro mehr an den heimischen Tankstellen.

Zum Jahresende hin gaben die Preise allerdings deutlich nach. So fielen die Preise seit Ende November um rund elf Cent je Liter Diesel und um rund zwölf Cent je Liter Super. Angesichts des Rohölpreises müssten die Spritpreise laut ÖAMTC jedoch günstiger sein: rund zwei Cent je Liter Super und rund acht Cent je Liter Diesel.

(APA/Red)

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