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Tage am Strand - Kritik und Trailer zum Film

Zwei Frauen kennen sich seit Kindertagen, leben an der Küste Australiens in unmittelbarer Nachbarschaft und sehen die beiden Söhne gemeinsam aufwachsen. Als der eine Ehemann stirbt, der andere für einen Job wegzieht, entfachen Liebe und Leidenschaft der Frauen zu dem Sohn der jeweils anderen. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Ein idyllischer Badeort in Australien, abgeschiedene Häuser und zwei Freundinnen fürs Leben, die sich auf heikle Liebesgeschichten einlassen – mit dem Sohn der jeweils anderen. Regisseurin Anne Fontaine verfilmte mit “Two Mothers” eine Erzählung der kürzlich verstorbenen Nobelpreisträgerin Doris Lessing als intime, lustvolle “Tage am Strand” (so der deutsche Titel). Ab 6. Dezember im Kino.

Kurzinhalt zum Film

Roz (Robin Wright) und Lil (Naomi Watts) kennen sich seit ihrer Kindheit und leben nebeneinander in traumhafter Umgebung. Während sie sich sonnen, bewundern sie ihre beiden erwachsenen Söhne, die wie junge Götter auf ihren Surfbrettern durch die Wellen pflügen. Dass Lil ihren Mann bei einem Autounfall verloren hat und Roz’ Mann einem Jobangebot nach Sydney folgt, schweißt die Freundinnen nur noch enger zusammen.Als sich dann Ian (Xavier Samuel), einer der beiden feschen Jungs, in die Mutter seines Freundes verliebt, kommt ein Stein ins Rollen, der sich kaum aufhalten lässt. Roz und Ian beginnen eine Affäre, die bald von Tom (James Frencheville) entdeckt wird und – aus Rache? – auch zwischen Tom und Lil zu einem leidenschaftlichen Liebesabenteuer führt. Der Hauch des moralisch Verbotenen beschert dem Quartett einen unvergesslichen Sommer.

Fontaine wertet nicht, nimmt sich selbst völlig zurück, verlässt sich auf das (teils etwas mechanische) Drehbuch von Christopher Hampton und erzählt nur das Nötigste. Langsam macht die Französin so die Verschiebungen im Verhältnis zwischen Müttern und Söhnen spürbar, hebelt sachte die scheinbare Normalität aus und entwickelt eine softe Bildsprache für das schwärmende Mäandern im Paradies.

Tage am Strand: Die Kritik

Das Sinnliche, die Irritation und ihre Konsequenzen – vieles passiert in dem Film über Gesten und Blicke. Aber auch wenn gesprochen wird, sind die Figuren ehrlich in Bezug auf ihre Gefühle und agieren spielerisch, ängstlich, egoistisch, nachdenklich. Fontaine lässt ihrem Cast viel Raum und psychologisiert nicht, und trotz der ordentlichen Prise Dramatik am Ende ist der Film so weit weg von Rosamunde Pilcher wie Sydney von den Steilküsten Großbritanniens.

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