Syrische Opposition nur mit Rebellen in Genf dabei

Das Oppositionsbündnis Syrische Nationale Koalition will an der geplanten internationalen Friedenskonferenz in Genf nur teilnehmen, wenn die Rebellen in Syrien dem zustimmen. "Wenn wir nach Genf gehen, werden sie Teil dieser Delegation sein", sagte ein Sprecher am Sonntag am zweiten Tag eines Treffens der Syrischen Nationalen Koalition in Istanbul.


Demnach will das Bündnis zwei Delegationen nach Syrien schicken, um sich mit der Führung der Freien Syrischen Armee (FSA) und zivilen Gruppen zu beraten. Die Syrische Nationale Koalition ist in der Frage gespalten, ob sie an der geplanten Konferenz in Genf teilnehmen soll. Die meisten der in der Koalition vertretenen Gruppen wollen nur teilnehmen, wenn ihnen zugesichert wird, dass Präsident Assad nicht an einer Übergangsregierung beteiligt wird. Dies lehnt Russland aber ab, das zusammen mit den USA die Konferenz initiiert hat.

Unter den Rebellen lehnt der radikale Flügel, der in den vergangenen Monaten gegenüber der gemäßigten FSA zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, ohnehin eine Teilnahme ab.

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