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Syrien nimmt israelische Einladung nicht ernst

Syrien betrachtet die an Staatspräsident Bashar al Assad gerichtete israelische Einladung nicht als „ernst zu nehmende Antwort" auf die syrischen Gesprächsinitiativen.

Das erklärte die syrische Ministerin und Spitzendiplomatin Buthaina Shaaban am Montag in einem CNN-Interview. „Wir brauchen seriöse Antworten, das aber ist keine seriöse Antwort”, sagte Shaaban. „Eine seriöse Antwort wäre zu sagen, ja, wir sind am Frieden interessiert, wir wollen verhandeln”, fügte sie hinzu.

Der israelische Staatspräsident Moshe Katzav hatte am Morgen im Rundfunk erklärt, er lade Assad nach Israel ein, um „ernsthaft” über die Voraussetzungen für ein Friedensabkommen zu verhandeln. Assad sei willkommen, dürfe jedoch keine Bedingungen stellen.

Syrien hatte im Weltsicherheitsrat ein Verbot aller Massenvernichtungswaffen für den Nahen Osten beantragt. Der syrische Resolutionsentwurf, der von allen arabischen und anderen blockfreien Staaten mitgetragen wird, sieht ein Verbot aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen für „alle” Länder im Nahen Osten „ohne Ausnahme” vor. Israel ist als einziges Land in der Region nicht dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten.

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