AA

SW-Hickhack geht weiter

Bei Casino SW Bregenz rückt die Mannschaft nach dem Cup-Aus immer mehr in den Hintergrund. Selbst ein - zumindest halbstündig - starker Auftritt gegen Ried änderte daran nichts. Nach dem 1:1 gingen die Schuldzuweisungen auf Funktionärsebene weiter.

“Ich wurde von vielen Seiten für meine Schritte beglückwünscht”, rückt SW-Präsident Hans Grill auch nach dem Heimremis gegen Ried keinen Zentimeter von seinem geradlinigen Weg ab. Dass er dabei auch verbalen Angriffen ausgesetzt ist, stört den 72-Jährigen nicht. Auch nicht, dass er bei der Vorstandssitzung am Montag wohl nicht mehr viele Weggefährten vorfinden wird. “Ich bin es gewohnt, allein zu handeln. Und sollten sie doch kommen, werde ich ihnen höflich mitteilen, dass ich sie nicht mehr brauche”, so Grill.

Für Ex-Vizepräsident Benno Kienreich nur eine logische Konsequenz nach den “verbalen Entgleisungen des Präsidenten”. Vor allem an den Anschuldigungen an den Vorstand, finanziell dem Verein nichts gebracht zu haben, stößt sich Kienreich. “Es gab eine klare Abmachung, dass wir im Vorstand erst mit dem neuen Budget in Erscheinung treten. Und da hätte Herr Grill erstmals keinen einzigen Cent aus der eigenen zuschießen müssen. Sein Beitrag von 200.000 Euro beläuft sich auf das finanzielle Loch aus der Vorsaison. Das diesjährige Budget wäre abgedeckt gewesen.” Immerhin, so Kienreich, habe dies der Vorstand in nur viermonatiger Arbeit geschafft. Das jedoch ignoriere Grill ebenso wie die Neuregelung, dass es eigentlich vor Einkäufen bzw. Entlassungen eines Vorstandsbeschlusses sowie bei Bankgeschäften zweier Unterschriften bedürfte. “SW gehört einfach nicht Herrn Grill”, so Kienreich.

Links zum Thema:
Bundesliga.at
SW Bregenz

  • VIENNA.AT
  • Fußball
  • SW-Hickhack geht weiter
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.