Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

SW entzaubert GAK

Casino SW Bregenz entzaubert die bis dato ungeschlagenen Grazer. Der GAK wird mit einem deutlichen 4:1 nach Hause geschickt. | Tabelle

Der GAK hat die Europacup-Generalprobe gründlich verpatzt. Vier Tage vor dem Rückspiel gegen Ajax Amsterdam in der CL- Qualifikation gingen die Grazer in Bregenz mit 1:4 unter und zeigten dabei ohne den von Walter Schachner geschonten Aufhauser erschreckende Schwächen. Die Bregenzer hingegen kamen mit vier Toren aus sechs Chancen auf eine ausgezeichnete Trefferquote.

Die Gastgeber setzten die bisher so sattelfeste GAK-Viererkette von Beginn an mit schnellem Kurzpassspiel unter Druck. Schon in der 7. Minute zeigte das vor der Saison-Rekordkulisse von 8.200 Zuschauern Erfolg. Schepens flankte von links, Ehmann und Tokic waren völlig indisponiert, Torhüter Schranz von der Sonne geblendet, und so köpfelte Berchtold unbehindert das 1:0.

Fast aus dem Nichts hätte der GAK dann beinahe zurückgeschlagen. Zunächst wurde Ehmann im Strafraum niedergerissen, Kollmann verwertete den Elfmeter sicher zum 1:1 (19.). Nur Sekunden später tankte sich Naumoski durch, verdribbelte sich aber allein vor dem Tor, seinen Schuss parierte Tolja. Gleich darauf rammte Dasoul vor dem Tor Kollmann nieder, den berechtigten Elferpfiff gab es aber nicht.

Das danach bei Sommerhitze immer ruppiger werdende Spiel wurde durch Tore wieder beruhigt. Nach einem Corner kam der Ball zu Aslan, der zog aus 20 Metern ab und der leicht abgefälschte Weitschuss landete im linken Kreuzeck zum 2:1 für Bregenz. In der 41. Minute spielte Aslan einen Stanglpass geschickt zu Axel Lawaree und der Bregenz-Goalgetter drückte zum 3:1 ein.

Die Hoffnungen des GAK auf einen Umschwung in Hälfte zwei erfüllten sich nicht. Die Schlüsselszene unmittelbar nach Wiederbeginn: Naumoski vernebelte eine „Hundertprozentige“ für den GAK, statt des 2:3 fiel gleich darauf das endgültig entscheidende vierte Tor für Bregenz. Nach einem Eckball von rechts war wieder Lawaree zur Stelle, per Kopf machte er den Doppelpack und sein fünftes Saisontor (52.) perfekt.

Reaktionen:

Regi van Acker (Bregenz-Trainer): „Das war die Antwort der Mannschaft auf Mattersburg. Der Schlüssel zum Erfolg war die Homogenität, vor allem im Mittelfeld. Wir wollten drei Punkte und haben den GAK teilweise mit seinen eigenen Mitteln geschlagen. Ob das 4:1 zu hoch war? Wir sind eben besser als Ajax!“ (lacht)

Walter Schachner (GAK-Trainer): „Das Spiel ist teilweise zu vergessen. Sechs bis sieben Spieler waren nicht in Normalform. Man muss auch nach einem 1:4 weiterkämpfen, das haben einige nicht gemacht. Aber lieber ein Mal 1:4 verlieren als vier Mal 0:1. In dieser Woche waren acht Spieler bei den Nationalteams. Und wenn man nur einen Tag Taktik trainieren kann, kann eben so ein Spiel heraus kommen. Wir hätten auch fünf Tore schießen können, aber es war eben ein Unspiel. Die Spieler müssen bis Mittwoch trachten, im Kopf wieder frei zu werden.“

Weitere Ergebnisse:p>
FK Austria Memphis Magna – Herold Admira 2:1 (2:0)
Casino SW Bregenz – Liebherr GAK 4:1 (3:1)
FC Kelag Kärnten – FC Superfund Pasching 0:0
SK Puntigamer Sturm Graz – SV Wüstenrot Salzburg 4:2 (1:1)

  • VIENNA.AT
  • Fußball
  • SW entzaubert GAK
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.