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SVP-Chef Brugger will nicht mehr kandidieren

Der Obmann der Südtiroler Volkspartei (SVP), Kammerabgeordneter Siegfried Brugger (50), tritt nicht mehr als Parteichef an. Dies wurde am Rande einer Parteileitungssitzung in Bozen bekannt.

Die politische Karriere von Siegfried Brugger begann im Bozner Gemeinderat. Bruggers Vater, Senator Peter Brugger, war 1969 einer der heftigsten Paket-Gegner und Gegenspieler von Magnago. Brugger selbst gilt als Verfechter der von der SVP in den vergangenen Jahren konsequent verfolgten Autonomiepolitik und gehörte in der SVP kurze Zeit der richtungslosen Gruppe der so genannten „Neuen Mitte“ an.

Geboren wurde der neue SVP-Obmann am 22. Mai 1953 in Trient. Nach seinem Jus-Studium in Innsbruck, Padua und Rom ist er seit 1979 selbständiger Rechtsanwalt in Bozen. Von 1979 bis 1982 war Brugger Landesjugendreferent der Sammelpartei. Seine eigentliche politische Karriere begann 1985 als Fraktionssprecher der SVP im Bozner Gemeinderat. 1988 wurde Brugger in den Landtag gewählt, anschließend wechselte er als Kammerabgeordneter nach Rom. In seiner Zeit als SVP-Parteichef fällt eine Modernisierung der Sammelpartei, die bei den letzten Wahlen auch von italienischen Wählern unterstützt wurde.

Brugger ist verheiratet und hat drei Söhne.

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