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Südkorea: Präsident entschuldigt sich für Krise

Nach seiner Rückkehr ins Amt hat der südkoreanische Präsident Roh Moo Hyun die Verantwortung für die politische Krise in seinem Land übernommen und sich bei der Bevölkerung entschuldigt.

Die schwere Zeit sei durch seine Fehler verursacht worden, sagte Roh am Samstag in einer vom Fernsehen übertragenen Rede an das Volk.

Der Präsident entschuldigte sich für die Korruptionsvorwürfe gegen seine Vertrauten sowie für die Verstrickung seiner Partei in eine Spendenaffäre. „Ich denke nicht, dass ich von moralischer und politischer Verantwortung freigesprochen wurde“, sagte Roh. Für die Verletzung des Wahlgesetzes entschuldigte sich der Präsident jedoch nicht. Dies war der wesentliche Vorwurf, der zu dem Amtsenthebungsverfahren gegen Roh geführt hatte.

Das südkoreanische Verfassungegericht hatte am Freitag das im März vom Parlament angestrengte Amtsenthebungsverfahren für ungültig erklärt und den Staatschef damit in seiner Funktion bestätigt. Das Gericht nannte die Vorwürfe gegen Roh unzureichend für eine Amtsenthebung, sprach ihn allerdings der Verletzung der für südkoreanische Staatschefs bei Parlamentswahlen geltenden Neutralität schuldig.

Roh hatte dazu aufgerufen, bei der Parlamentswahl am 15. April für die neue, präsidententreue Reformpartei Uri zu stimmen. Die Partei gewann die Wahl und verwies die Konservativen auf den zweiten Platz.

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