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Suchtprävention weiter ausbauen

Die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Renate Brauner (S) hat am Donnerstag in einer Pressekonferenz an die Bemühungen der Stadt zur Suchtprävention erinnert.

Insgesamt stehen 25 Programme zur Verfügung, die ab Herbst durch eine Jugend-Website namens „Feelok.at“ ergänzt werden sollen. Anlass für die Präsentation war eine Fachtagung zur Vorbeugung bei Jugendlichen in der Wiener Urania.

„Wir wollen die Krankheit Sucht erst gar nicht entstehen lassen“, erklärte Brauner. Deshalb verfüge die Stadt über ein eigenes Institut für Suchtprävention, das sich ganz der Vorbeugung nicht nur von Drogenabhängigkeit, sondern auch der Nikotin-, Alkohol-, Medikamenten- oder Spielsucht widme. Angesetzt wird schon bei den Jüngsten. Brauner: „Wir wollen Kinder und Jugendliche dazu bringen, zu jedweder schädlichen Substanz Nein zu sagen.“

Erfolgreich sei man dabei nur, wenn die Lebenskompetenz der Betroffenen gestärkt werde, betonte der Wiener Drogenbeauftragte Alexander David: „Wir haben gelernt, dass Strafdrohung und Abschreckung in keinem Fall suchtpräventiv wirkt.“ Bei Jugendlichen sei die Drogenproblematik derzeit im Steigen begriffen, denn es gebe einen klaren zwischen Arbeitslosigkeit und dem Konsum von Suchtmitteln. „Das ist einer der teuersten Preise, die wir dafür bezahlen müssen“, so David.

Drogenkoordinator Michael Dressel erklärte, dass man vor allem in der Lebensumwelt der Jugendlichen ansetzen müsse. „Der Einstieg findet in der Regel nicht beim berühmten Dealer, der auf der Straße lauert, statt, sondern im Freundes- und Kollegenkreis.“

Bereits bei den Allerjüngsten setzt das Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“ an, das zwar bereits seit einiger Zeit praktiziert wird, im Herbst nach einer Evaluation aber neu starten soll. Drei Monate lang müssen Kinder zwischen vier und sechs Jahren dabei ohne vorgefertigte Spielsachen auskommen, was ihre Kreativität, das soziale Lernen und die Identitätsbildung fördern soll. Die Gruppe werde dadurch sozialer, auch Außenseiterkinder würden besser integriert, erklärte Dressel.

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