Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Sucht- und Drogenpolitik in Wien: Mehr Angebote für Alkoholkranke

Aktuelle Sucht- und Drogenpolitik in Wien: Mehr Angebote für Alkoholkranke
Aktuelle Sucht- und Drogenpolitik in Wien: Mehr Angebote für Alkoholkranke ©dpa-Zentralbild/Jens Büttner
In Zukunft soll es mehr Angebote für Alkoholkranke geben, das haben Wiens Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ), die Wiener Gebietskrankenkasse und die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) beschlossen.
Wien hat ein Alkoholproblem
Neuer Wiener Drogenbeauftragter

Erst vor kurzem wurde von Wiens Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) eine neue Sucht- und Drogenstrategie (2013) vorgestellt. Gemeinsam mit der Wiener Gebietskrankenkasse und der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) soll es in Zukunft mehr Angebote für Alkoholkranke geben.

Neuer Wiener Drogenbeauftragter

Der Erweiterung der inhaltlichen Schwerpunkte um die Alkoholproblematik führt zu einer Umbenennung. So ändert sich die Position des “Wiener Drogenkoordinators” in eine des “Koordinators der Stadt Wien für Sucht- und Drogenfragen”. Die Funktion bekleidet seit 2003 Michael Dressel. Der Arzt und Psychotherapeut Hans Haltmayer wird als Nachfolger von Alexander David nun “Beauftragter der Stadt Wien für Sucht- und Drogenfragen”.

Die Zahl der Opiatabhängigen ist in Wien seit Jahren stabil. In den vergangenen Jahren wurde beim Probier- und Experimentierkonsum eine Verbreiterung des Substanzspektrums festgestellt. Man rechnet mit 10.000 bis 13.000 Opiatabhängigen. Mehr als 7.000 befinden sich in Substitutionsbehandlung.

Zahl der Substitutionsbehandlung rückläufig

Vor mehr als zehn Jahren (2002) betrug die Zahl der Jugendlichen unter 18 Jahren in Substitutionsbehandlung in Wien rund 190 Personen. 2012 waren es nur noch neun Jugendliche. Es wachsen damit offenbar weniger Jugendliche mit hochproblematischen Drogenkarrieren nach.

Demgegenüber werden die Drogenabhängigen immer älter. Im Jahr 2002 befanden sich in Wien 1.030 Personen in Substitutionsbehandlung, die älter als 40 Jahre waren (115 davon älter als 50 Jahre). 2012 waren 2.870 Personen in Substitutionsbehandlung im Alter über 40, 1.080 älter als 50 Jahre. Drogenkranken in Substitutionsbehandlung wird dadurch ein Erleben und Überleben ihrer oft schweren Erkrankung ermöglicht. In vielen Fällen führen sie ein sozial angepasstes Leben.

Angeboten für Abhängige in Wien

Ein Kernpunkt in den Angeboten für Abhängige von illegalen Drogen bildet auch die Einrichtung der Sucht- und Drogenhilfe Wien (“Jedmayer”) am Gumpendorfer Gürtel, wo im ersten Halbjahr 2013 bereits rund 2.500 Personen betreut wurden. Das geht vom Spritzentausch (600 Kontakte) über das Tageszentrum mit 350 bis 400 Betreuten bis hin zum eigentlichen Ambulatorium (bis zu 120 Patienten pro Tag), wo auch Therapien durchgeführt werden können.

Es gibt damit ein breites Beratungs- und Betreuungsangebot in psychosozialer und medizinischer Hinsicht.

Suchtmittel Monitoring Studie zeigt: Wien hat ein Alkoholproblem.

(APA)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Sucht- und Drogenpolitik in Wien: Mehr Angebote für Alkoholkranke
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen