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Stuttgart nach 1:3-Heimniederlage gegen Mainz vor Abstieg

Es sieht bitter aus für die Schwaben
Es sieht bitter aus für die Schwaben
Der VfB Stuttgart steht vor dem ersten Abstieg aus der deutschen Fußball-Bundesliga seit 41 Jahren. Nach einer in der zweiten Hälfte erschreckend schwachen Leistung verlor der Tabellenvorletzte am Samstag mit 1:3 (1:1) zu Hause gegen Mainz. Bei den Gästen zählte ÖFB-Legionär Karim Onisiwo, der das 1:1 von Yanus Malli (37.) auflegte und das 3:1 (77.) selbst erzielte, zu den Matchwinnern.


Dabei hatte die Partie für die Stuttgarter, bei denen die ÖFB-Teamspieler Martin Harnik und Florian Klein leistungsbedingt nicht mehr im Kader standen, eigentlich optimal begonnen. Kapitän Christian Gentner hatte die Schwaben vor 60.000 Zuschauern nach nur fünf Minuten in Führung gebracht. Doch Malli (37.), Jhon Cordoba (53.) und Youngster Onisiwo mit seinem Debüttor drehten die Partie zugunsten der Mainzer, die sich damit auch die Teilnahme am Europacup sicherten.

Stuttgart fehlen dagegen nach der vierten Heimniederlage en suite zwei Zähler auf den von Werder Bremen (0:0 in Köln) gehaltenen Relegationsrang. Der Tabellen-15. Frankfurt, der Vizemeister Dortmund mit einem 1:0-Heimsieg die erste Liga-Niederlage seit 19. Dezember des Vorjahres (1:2 in Köln zum Abschluss der Hinrunde) zufügte, hat drei Punkte Vorsprung auf die Schwaben. Erschwerend hinzu kommt für die Stuttgarter, dass sie vor dem abschließenden Match in einer Woche in Wolfsburg mit minus 23 auch eine deutlich schlechtere Tordifferenz als die beiden Konkurrenten aus Bremen (-16) und Frankfurt (-17) aufweisen.

Die zehnte Heimschlappe der Saison (Vereinsnegativrekord) und fünfte Niederlage in Serie erzürnte die Stuttgarter Fans so sehr, dass Hunderte von ihnen nach dem Schlusspfiff auf den Platz stürmten und sich vor dem Spielertunell versammelten. Ordner und Sicherheitspersonal waren mit der Situation völlig überfordert, so dass immer mehr Zuschauer auf den Rasen strömten. Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz weinte beim anschließenden Sky-Interview, in dem er Verständnis für die Wut der VfB-Anhänger zeigte.

Während Stuttgart ein Wunder in der letzten Runde braucht, genügt Frankfurt nach dem dritten Sieg in Serie bereits ein Punkt in Bremen zum sicheren Klassenerhalt. Stefan Aigner erzielte bereits in der 14. Minute den Siegtreffer für die Gastgeber, die anschließend eine beeindruckende Abwehrschlacht gegen den Tabellenzweiten aus Dortmund zeigten. Bremen haderte dagegen beim torlosen Remis in Köln mit der Leistung von Schiedsrichter Felix Zwayer, der einen regulären Treffer von Santiago Garcia in der 26. Minute wegen eines angeblichen Offensivfouls am Tormann, der aber von den eigenen Mitspielern im Fünfer behindert worden war, nicht anerkannte.

Endgültig gerettet sind der “Bundesliga-Dino” Hamburger SV (trotz 0:1-Heimniederlage gegen Wolfsburg), der FC Augsburg (1:1 bei Schalke 0:4), 1899 Hoffenheim (trotz 0:1 beim Absteiger Hannover) und Darmstadt 98, das einen 2:1-Sieg bei Hertha BSC Berlin feierte. Die Berliner verspielten damit ihre letzte Chance auf Platz vier und sind nun punktegleich mit Mainz und Schalke, die auf den Europa-League-Plätzen fünf bis sieben liegen, da Meister Bayern und Dortmund im Cup-Finale stehen.

In der oberen Tabellenregion hat Borussia Mönchengladbach nach einem 2:1-Heimerfolg über den Tabellendritten Bayer Leverkusen Platz vier und die damit verbundene Qualifikation zur Champions League so gut wie sicher. Matchwinner für die Gladbacher, für die in der Schlussphase noch einmal Abwehr-Routinier Martin Stranzl (ab 87. Minute) spielte, war nach frühem 0:1-Rückstand Andre Hahn mit einem Doppelpack (43., 79.).

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