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Sturm tötete Menschen in Wien

Heftige Stürme erschütterten am frühen Abend die Stadt Wien. Zwei Menschen starben, durch einen stürzenden Baukran und einen fallenden Baum. Zahlreiche Verletzte wurden aus ganz Wien gemeldet.

Schwere Unwetter mit Sturmböen bis zu 123 km/h und heftigen Niederschlägen sind am Donnerstagnachmittag über Ostösterreich niedergegangen. In Wien kamen zwei Personen ums Leben, es gab zahlreiche Verletzte. Feuerwehr und Rettung standen im Dauereinsatz. In Wien brach der Verkehr zusammen, am Flughafen in Schwechat war für eine Stunde kein Starten und Landen möglich.

Das Konzert von Barbra Streisand vor dem Schloss Schönbrunn musste vorerst abgesagt werden. Am Donauinsel-Festgelände gab es ebenfalls Schäden. Betroffen waren auch Ober- und Niederösterreich.

Zwei Menschen getötet

Die Gewitter- und Sturmfront erreichte die Bundeshauptstadt kurz vor 17.00 Uhr. Am Hof in der Innenstadt stürzte ein Baukran direkt auf die Hauptfeuerwehrwache. Dabei kam der Kranführer ums Leben. Beim Ruderclub am Dampfschiffhaufen in der Donaustadt erschlug ein Baum eine 60-jährige Frau, ein 40-jähriger Mann wurde schwer verletzt.

Streisand-Konzert abgeblasen

Der Sturm verwüstete Teile des Donauinsel-Festgeländes, auch Bühnen zog er in Mitleidenschaft. Das erste Österreich-Konzert von Barbra Streisand musste für Donnerstag „aus baupolizeilichen Gründen“ abgesagt werden. Ob der Auftritt am Freitag nachgeholt werden kann, war offen.

Zu Problemen kam es auch auf allen Bus- und Straßenbahn-Linien. Beschädigte Leitungen beeinträchtigen laut ÖBB den Zugverkehr: Die Wiener S-Bahn wurde abschnittsweise eingestellt, bei den Verbindungen zwischen Wien und Niederösterreich kam es ebenfalls zu Ausfällen und Verzögerungen.

Auch in Niederösterreich gingen schwere Gewittern nieder. Mehr als 250 Feuerwehren standen in 18 Bezirken im Einsatz um umgestürzte Bäume von den Straßen zu entfernen, überflutete Keller auszupumpen oder abgedeckte Dächer zu sichern. In Oberösterreich waren die südlichen Bezirke von den Unwettern betroffen. Tirol, Salzburg und die Steiermark waren schon am Mittwoch und Donnerstagvormittag von schweren Unwettern heimgesucht worden.

Auch bei unser in der Redaktion blieb der dramatische Wetterumschwung nicht unbemerkt:
 
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