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Sturm startet mit müder Nullnummer

Viele Fans sahen das Unentschieden zwischen dem SKN und Sturm Graz nicht.
Viele Fans sahen das Unentschieden zwischen dem SKN und Sturm Graz nicht. ©APA/EXPA/THOMAS HAUMER
Sturm Graz ist mit einem mühsam erkämpften Punkt in St. Pölten in die neue Bundesliga-Saison gestartet. 1.350 Besucher (knapp 2.500 hätten nach einem Download einer „SKN-Trace App“ rein dürfen) sahen in der NV Arena einen vor allem in der zweiten Hälfte Spiel bestimmenden SKN.
SKN gegen Sturm Graz

Sturm agierte zum Bundesligaauftakt unter dem neuen Trainer Christian Ilzer wie schon in den Testspielen mit einem 4-4-2-System mit einer Raute im Mittelfeld, in der Lukas Jäger den defensiven und der agile Otar Kiteishvili den offenisven Part übernahm. Der SKN suchte sein Heil in einem 4-3-3-System mit LASK-Leihgabe Alexander Schmidt im Sturmzentrum flankiert von George Davies und der israelischen Neuerwerbung Dor Hugy. Die ersten Minuten gehörten klar Sturm – von der Doppelspitze rührte Kevin Friesenbichler viel um und konnte mehrmals nur durch Fouls gebremst werden, während Bekim Balai SKN-Torhüter Christoph Riegler nach nicht einmal einer Minute schon mit einem Schuss prüfte. Die Niederösterreicher brauchten hingegen 17 Minuten bis zum ersten „Schüsschen“ von Davies, das Jörg Siebenhandl gemütlich fangen konnte.  Gegen Ende der ersten Hälfte kamen die St. Pöltner dann aber besser ins Spiel und Davies fand in der 43. Minute gleich eine Doppelchance vor, scheiterte erst an Siebenhandl und dann beim Nachschuss am herbeieilenden Gregory Wüthrich, der sich erfolgreich in die Schusslinie warf. Die anschließende Ecke verarbeitete Kofi Schulz mit einem wuchtigen Kopfball ins linke Eck, dort stand aber Amadou Dante und klärte auf der Linie.

Zweite Hälfte war SKN klar besser

Abgesehen von einer leichtfertig vergebenen Kopfballchance von Friesenbichler gleich nach Wiederanpfiff gehörte die zweite Hälfte eindeutig St. Pölten.  Hugy schlenzte nach einer knappen Stunde einen Ball knapp am langen Eck der Grazer vorbei und kurz darauf musste Siebenhandl bei einem wuchtigen Kopfball von Schulz nach einer Ecke eingreifen, konnte das Spielgerät gerade noch unter sichern. Sturm kam in dieser Phase des Spiels so gut wie nie in das Angriffsdrittel, und wenn, dann war der Ball schnell weg. In der 83. Minute fand dann auch Schmidt noch eine gute Einschussmöglichkeit vor, sein Abschluss bereitete Siebenhandl aber gar keine Probleme. Knapp vor dem Ende vertändelte St. Pöltens Joker Nicolas Meister noch eine gute Spielsituation im Strafraum der Grazer. Am Ende ein glücklicher Punktegewinn für die Grazer, die sich phasenweise doch sehr einschnüren haben lassen.  Ein Eckenverhältnis von 8:4 für die Niederösterreicher belegt das und noch vielmehr ein Torschussverhältnis von 7:1!

Bundesliga (1. Runde):

SKN St. Pölten – SK Sturm Graz 0:0

St. Pölten, NV Arena, 1.350 SR: Andreas Heiß

SKN St. Pölten: Riegler – Blauensteiner, Muhamedbegovic, Luan, Schulz – D. Luxbacher (46. Schütz), Pokorny, R. Ljubicic – Davies (84. Meister), A. Schmidt, Hugy (81. Tanzmayr)

SK Sturm Graz: Siebenhandl – Ingolitsch, Wüthrich, Stankovic, Dante – Hierländer (85. Zettl), Kiteishvili (65. Ljubic), Jäger, Jantscher (65. Kuen) – Balaj, K. Friesenbichler (78. Huspek)

Gelbe Karten: D. Luxbacher (7. Foul), Pokorny (37. Foul), A. Schmidt (62. Foul), Schütz (64. Foul) bzw. Wüthrich (39. Foul), Friesenbichler (76. Foul), Jäger (82. Foul)

Die Besten: Schulz, Davies bzw. Siebenhandl, Dante

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