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Sturm sorgt für 150 Feuerwehreinsätze in Wien

Äste eines morschen Baumes durchschlugen Wohnungsfenster.
Äste eines morschen Baumes durchschlugen Wohnungsfenster. ©MA 68 Lichtbildstelle
Sturmtief "Siglinde" hielt in der Nacht auf Mittwoch die Wiener Feuerwehr auf Trab: Lose Dachziegel, umgestürzte Bäume und lose Bauteile sorgten für 150 Einsätze.
Feuerwehreinsätze in Wien
Aufräumarbeiten in NÖ

Trotz Windgeschwindigkeiten von rund 100 km/h ist die Wiener Feuerwehr in der Nacht auf Mittwoch nur zu kleineren Einsätzen gerufen worden. Bis etwa 08.30 Uhr mussten die Einsatzkräfte 150 Mal ausrücken, um lose Dachziegel oder Äste wegzuräumen. Der Höhepunkt des Sturms wurde laut ZAMG für Mittwochmittag erwartet.

Umgestürzte Bäume, lose Dachziegel: Feuerwehreinsätze in Wien

Die Feuerwehr hat in Wien Straßen und Gehsteige von losen Bauteilen, umgestürzten Bauzäunen, losen Dachziegel sowie umgestürzten Bäumen und Ästen frei gemacht, berichtete Sprecher Jürgen Figerl. In der Ungargasse in Wien-Landstraße waren bei einem Dach große Saumbleche locker geworden, eines krachte laut Figerl auf den Gehsteig. Die Einsatzkräfte haben mit Hilfe einer Drehleiter die Dachsäume wieder befestigt. Verletzt wurde niemand.

In Wien-Brigittenau durchschlugen große Äste eines morschen Baumes die Dachflächenfenster einer Wohnung. Der Wohningsinhaber wurde dabei am Kopf leicht verletzt, musste aber nicht hospitalisiert werden. Der Baum wurde im erforderlichen Ausmaß abgetragen und die Fenster abgedeckt. Die Wohnung ist zurzeit nicht bewohnbar. An
schwer erreichbaren Stellen sind auch die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Wien im Einsatz.

Zugausfälle und Verspätungen bei S-Bahn

Aufgrund des Sturms hat es in der Früh auch Zugausfälle und -verspätungen bei der Schnellbahn in Wien gegeben. Wegen Oberleitungsstörungen zwischen Meidling und Liesing sowie zwischen Baden und Bad Vöslau kam es laut ÖBB zu Behinderungen. Einmal blieb ein Plastikteil in der Oberleitung hängen, ein anderes Mal ein Ast. Deshalb konnte die Bahn eine Zeit lang nur eingleisig fahren, es kam laut einer Sprecherin zu einem Rückstau.

Laut ZAMG bleibt es auch am Mittwoch weiterhin stürmisch. Der Höhepunkt wurde mittags erwartet, sagte ZAMG-Sprecher Thomas Wostal.

Aufräumarbeiten in Niederösterreich

Seit Dienstagabend beherrscht “Siglinde” auch das Einsatzgeschehen der Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Mödling. Zahlreiche Einsatzkräfte sind mit Aufräum- und Sicherungsarbeiten bei bisher 38 Einsätzen beschäftigt, auch Mittwochfrüh liefen noch acht Einsätze nach Sturmschäden. Es galt auf Straßen gestürzte Bäume zu entfernen, lose Bauteile zu sichern und Fahrzeuge zu bergen.

So etwa in Münchendorf, wo ein Klein-Lkw vom Sturm umgeworfen wurde. Die FF Münchendorf musste das fünf Tonnen schwere Unfallfahrzeug mit einer Seilwinde aufstellen und aus dem Graben ziehen. In Wiener Neudorf mussten in den frühen Morgenstunden abgebrochene Äste und ein Baum durch die Feuerwehr entfernt werden.

Sturm sorgte auch für Stromausfälle

In ganz Niederösterreich hat der Sturm in der Nacht auf Mittwoch für etwa 100 Feuerwehreinsätze gesorgt, rund 1.000 Freiwillige rückten laut ORF NÖ aus. Hauptsächlich mussten blockierte Straßen freigeräumt werden. In Teilen des Landes kam es auch zu Stromausfällen. Im Netz der EVN waren rund 5.000 Kunden zumindest kurzzeitig betroffen, teilte Sprecher Stefan Zach auf APA-Anfrage mit.

Der Schwerpunkt der sturmbedingten Stromausfälle lag laut Zach im südlichen Niederösterreich und im Alpenvorland, unter anderem waren Hainfeld und Traisen (Bezirk Lilienfeld) sowie Pottenstein (Bezirk Baden) betroffen. Kleinere Störungen gab es auch im Waldviertel. Schäden entstanden durch umgestürzte Bäume oder Äste, die Leitungen beschädigt haben. Monteure waren seit den späten Nachmittagsstunden des Dienstags mit Motorsägen unterwegs. “Der Großteil der Schäden ist behoben”, sagte Zach am Mittwochvormittag. Störungen gab es noch an fünf Trafostationen, u.a. in Horn, Gresten (Bezirk Scheibbs), Hainfeld (Bezirk Lilienfeld) und Pottenstein (Bezirk Baden).

(APA/Red)

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