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Sturm scheidet nach 0:1-Niederlage aus EL

Sturm Graz hat die Sensation und den Einzug in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League verpasst. Die Elf von Franco Foda zeigte am Donnerstag im Rückspiel der vierten und letzten Qualifikationsphase bei Juventus Turin zwar neuerlich eine phasenweise ambitionierte Leistung, musste sich aber schließlich mit 0:1 (0:0) geschlagengeben und schied mit dem Gesamtscore von 1:3 aus dem Bewerb aus.
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Den entscheidenden Treffer setzte in der 53. Minute Stürmer-Routinier Alessandro Del Piero in die Maschen. Sturm hatte vor allem in den ersten 45 Minuten aber durchaus die Chance, in Führung zu gehen, so schreckte Imre Szabics die Gastgeber mit einem Stangentreffer (28.). Graz geriet nach dem Gegentreffer aber ins Hintertreffen und musste schließlich froh sein, nicht höher verloren zu haben. Bei Juve saßen die Österreicher Alexander Manninger und Marcel Büchel auf der Bank.

Sturm-Coach Franco Foda hatte seine Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel leicht verändert, ließ den rechten Mittelfeldmann Florian Kainz, der in Graz so bravourös aufgespielt hatte, zugunsten Joachim Standfests auf der Bank. Standfest wurde in der Verteidigung durch Martin Ehrenreich ersetzt. In der Zentrale wiederum bot Foda Thomas Burgstaller anstelle Ferdinand Feldhofers auf.

Keine Veränderung hingegen war zu Beginn in der Spielanlage der Grazer zu erkennen, die ähnlich frech wie in der zweiten Hälfte des Hinspiels agierten, die Aktionen der italienischen Stars schon früh unterbanden und ihrerseits zu guten Möglichkeiten kamen. Roman Kienast, der schon kurz nach Beginn vergab, setzte in der 34. Minute nach Bukva-Flanke aus guter Position neuerlich einen Kopfball über die Latte (34.). Die Riesenchance auf die Führung vergab in der 28. Minute aber Szabics, der im Mittelfeld Chiellini aussteigen ließ und allein vor Goalie Storari an die Stange des kurzen Ecks schoss.

Während Sturm vorerst etwas mehr von der Partie hatte, agierte Juve wie schon im Hinspiel zurückhaltend, schien vorerst auf Absicherung des Resultats bedacht zu sein. Für ein Tor hätte es aber schon in der ersten Hälfte fast gereicht: Goalie Christian Gratzei musste sich gegen Amauri auszeichnen, Del Piero setzte den Abpraller nur knapp neben den Kasten der Gäste (29.). Später war es erneut der vielfache Ex-Internationale, der nach einem Strafraumdribbling die Stange traf (37.).

Und der 35-Jährige stellte seine Klasse auch bald nach Wiederbeginn unter Beweis. Nach einer Flanke ließ er den etwas zu zögerlichen Standfest knapp innerhalb der linken Strafraumgrenze aussteigen und schoss unhaltbar für Gratzei zum 1:0 ein (53.). Die “Alte Dame” wurde stärker, dennoch fand Sturm nur Minuten später eine Ausgleichschance vor: Kienast entschied sich in einer 4:3-Überzahlsituation zum Pass auf Bukva, der nur um Zentimeter, aber doch zu spät kam (59.).

Juve hatte spätestens nach dem Führungstreffer das Kommando übernommen, kontrollierte die Partie. Sturm kam auch nach den Einwechslungen von Mario Haas (61.) und Kainz (62.) zu keinen nennenswerten Chancen, konnte sich vom Druck der Hausherren kaum mehr befreien und musste schließlich froh sein, nicht noch ein weiteres Tor kassiert zu haben. U.a. verhinderte Gratzei mit Paraden gegen Pepe (58., 83.) eine höhere Niederlage.

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