Sturm Graz nach 5:0-Kantersieg gegen Altach neuer Dritter

Sturm fand im Regen von Graz mindestens fünf gute Gründe für Jubel
Sturm fand im Regen von Graz mindestens fünf gute Gründe für Jubel
Sturm Graz ist die neue Nummer drei in der Fußball-Bundesliga. Die Steirer setzten sich am Samstag in der 28. Runde im direkten Duell um Rang drei gegen Altach 5:0 durch und zogen am Aufsteiger vorbei. Die Wiener Austria musste sich in Grödig mit einem 1:1 begnügen. Der WAC besiegte Schlusslicht Admira mit 2:0, Ried feierte beim SC Wr. Neustadt einen 1:0-Sieg. Am Sonntag folgt Rapid - Salzburg.


Sturm Graz fertigte Altach verdient mit 5:0 (2:0) ab und zog am Aufsteiger vorbei. Die Vorarlberger liegen zwei Zähler dahinter, haben aber die Chance, am Mittwoch mit einem Sieg im Nachtrag gegen Wiener Neustadt wieder auf Rang drei vorzustoßen.

Thorsten Schick (9.), Donis Avdijaj (45.), Roman Kienast (62.) und der 19-jährige Andreas Gruber mit seinen ersten beiden Bundesligatoren (63., 82.) machten den sechsten Sieg der Grazer in den jüngsten sieben Ligaspielen perfekt. Zudem war es der vierte Heimsieg für die Truppe von Chefcoach Franco Foda hintereinander. Sturm ist damit auch weiterhin in der UPC-Arena gegen Altach unbesiegt, holte dabei im achten Spiel schon den siebenten Sieg.

Die Wiener Austria konnte indes auch im zweiten Fußball-Bundesligaspiel unter Neo-Trainer Andreas Ogris keinen Sieg einfahren. Die Wiener liegen nach dem 1:1 in Grödig weiter auf dem siebenten Tabellenplatz. Ogris’ Defensivtaktik ging nur bedingt auf. Sein Team führte zwar durch Marko Kvasina (15.), kassierte aber durch Stefan Nutz den Ausgleich (56.). Im Rennen um einen Europacup-Platz verlor die vier Ligaspiele sieglose Austria weiter an Boden. Auf den fünften Platz, der theoretisch reichen könnte, fehlen den Wienern acht Runden vor Schluss bereits acht Punkte.

Für Ried war Wiener Neustadt auch im vierten Spiel dieser Saison ein dankbarer Gegner. Die Innviertler holten zum vierten Mal drei Punkte, diesmal knapp mit 1:0. Den spielentscheidenden Treffer im Stadion Wiener Neustadt erzielte Clemens Walch schon nach acht Minuten. Damit feierten die Rieder auch ein Jubiläum, sind sie doch nun schon 20 Liga-Partien gegen die Niederösterreicher unbesiegt. Der Rückstand auf den fünften Platz, der eventuell für eine Europacup-Teilnahme reichen könnte, wurde aber nicht geringer, da der WAC gegen Schlusslicht Admira Wacker Mödling 2:0 gewann und daher weiter fünf Punkte entfernt ist.

Die fünftplatzierten Kärntner feierten durch Treffer von Daniel Drescher (43.) und Manuel Seidl (70.) einen 2:0-Heimsieg über die Admira. Dem Schlusslicht aus Niederösterreich hingegen fehlt weiter ein Punkt auf den SC Wiener Neustadt, der ein Spiel weniger ausgetragen hat. Auch der Abgang von Walter Knaller und die Beförderung von Oliver Lederer zum Chefcoach konnten die Talfahrt der Niederösterreicher nicht stoppen – in den jüngsten 20 Runden reichte es für die Admira nur zu einem Sieg, und zwar im vergangenen Dezember gegen den WAC.

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