Sturm feierte in Europa-League-Quali 2:1-Sieg bei Petrovac

Foda treibt seine Mannen an
Foda treibt seine Mannen an ©APA (Archiv)
Sturm Graz steht mit einem Bein in der vierten und letzten Qualifikationsrunde zur Fußball-Europa-League. Die Steirer überzeugten im Hinspiel der dritten Quali-Runde beim montenegrinischen Vertreter OFK Petrovac zwar nicht, sind nach dem 2:1-(0:1)-Sieg gegen einen schwachen Gegner am kommenden Donnerstag in Graz aber klarer Favorit.

Sturm-Verteidiger Lamotte hatte den Gastgebern mit einem Schnitzer das 1:0 ermöglicht (13.), bügelte seinen Fehler mit dem Siegtreffer (76.) aber wieder aus. Zwischenzeitlich hatte Haas vom Elfmeterpunkt den Ausgleich fixiert (65.).

Sturm wirkte in der ersten Hälfte unorganisiert, hektisch und übernervös, konnte den defensiv orientierten Gastgebern in der Gluthitze des Stadions von Podgorica nie wirklich gefährlich werden. Auch Petrovac ließ Fußballkunst vermissen, nur selten kamen Offensivaktionen zustande. Das 1:0 für Petrovac resultierte denn auch nicht aus einer herausgespielten Aktion, sondern einem schweren Patzer von Lamotte.

Nach einer weiten, hohen Flanke ließ der Deutsche den Ball aufspringen und wollte den Ball – ähnlich wie Franz Schiemer beim 1:1-Ausgleich Zagrebs in Salzburg – zu Goalie Gratzei spielen. Divanovic erkannte die Situation, jagte Lamotte den Ball ab und schoss aus rund 15 Metern trocken zur Führung der Montenegriner ein (13.).

Sturms Verteidigung kam auch davor und danach noch einige Male ins “Schwimmen”, nach vorne ging weiter nur wenig. Schildenfeld, eigentlich Fels in der Abwehr-Brandung, in der 24. und Haas in der 42. fanden lediglich Minichancen vor. Erst nach dem Seitenwechsel wirkte Sturm bemühter, Chancen blieben abgesehen von einem Weitschuss Manuel Webers in der 57. Minute Mangelware.

Ein Elfmeter nach Radovic-Foul an Beichler brachte die Elf von Franco Foda nach 65 Minuten aber auf die Siegerstraße. Der schwach geschossene Strafstoß von Haas glitt Braic durch die Finger und bedeutete das 1:1. Sturm hatte gegen die nun völlig einbrechenden Gegner endgültig das Kommando übernommen und kam dank Lamotte noch zum Sieg. Eine Bukva-Freistoßflanke setzte der Legionär per Kopf in die Maschen und betrieb damit erfolgreich Wiedergutmachung.

In der 82. Minute hatte Beichler die große Chance auf das 3:1, traf aus wenigen Metern aber nur die Stange.

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