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Sturm fegte mit rund 120 km/h über Wien

Sturmbedingt musste die Berufsfeuerwehr Wien zu 70 Einsätzen ausrücken.
Sturmbedingt musste die Berufsfeuerwehr Wien zu 70 Einsätzen ausrücken. ©pixabay.com (Sujet)
Abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume, lose Bauteile: Der Sturm hielt die Wiener Berufsfeuerwehr in der Nacht auf Montag auf Trab.
Sturm wütete in Wiener Umland

Das Sturmtief "Yulia" ist am Sonntag und in der Nacht auf Montag über Österreich gefegt. In Wien wurden auf der Jubiläumswarte Windspitzen von über 124 km/h erreicht, so die Zahlen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Die Feuerwehr musste in der Bundeshauptstadt zu 70 zusätzlichen Sturm-Einsätzen ausrücken, sagte Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf am Montag der APA.

Wiener Berufsfeuerwehr zu 70 Sturm-Einsätzen ausgerückt

"Gründe für die Einsätze waren sogenannte Klassiker wie abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume, lose Bauteile und Plakatwände", sagte Schimpf. Verletzt wurde niemand. Die Berufsfeuerwehr rückt jeden Tag zu rund 100 Einsätzen aus, die 70 von Sonntag- bis Montagfrüh kamen sturmbedingt hinzu. "Die meisten Einsätze hatten wir zwischen 17.00 Uhr und Mitternacht", sagte der Feuerwehrsprecher. In der Innenstadt wurden Windspitzen von über 93 km/h registriert.

Sturmtief brachte erstmals 2020 über 20 Grad

Sturmtief "Yulia" hat zudem erstmals 2020 für Höchstwerte über 20 Grad gesorgt. Am 23. Februar - eigentlich ja noch im Winter - wurden an gleich fünf Wetterstationen äußerst milde Temperaturen gemessen.

Am wärmsten war es in Innsbruck. Bei der Universität kletterte das Thermometer auf 20,7 Grad, am Flughafen auf 20,5 Grad. In Mattersburg im Burgenland erreichte der Höchstwert 20,4 Grad, in Eisenstadt waren es 20,2 Grad. Auch in Pottschach in Niederösterreich wurde mit 20,1 Grad die 20-Grad-Marke geknackt.

Vom Allzeit-Februar-Rekord war das Wochenende aber noch entfernt. Dieser liegt für ganz Österreich bei 24,2 Grad, gemessen am 28. Februar 2019 an den ZAMG-Wetterstationen in Güssing und Deutschlandsberg. Der Tirol-Februarrekord liegt bei 21,5 Grad. Auch dieser entstand im Vorjahr - am 28. Februar 2019 bei der Wetterstation Innsbruck-Universität.

(APA/Red)

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