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Studie zeigt: Wien mangelt es an Studentenheimen

In Wien gibt es vergleichsweise wenig Studentenheime.
In Wien gibt es vergleichsweise wenig Studentenheime. ©pixabay.com (Sujet)
Die Stadt Wien ist laut Student Housing Marktbericht von Otto Immobilien mit Studentenheimen unterversorgt. Rund 200.000 Studenten stehen nur rund 19.500 Heimplätze zur Verfügung.

Wien ist die größte deutschsprachige Studierendenstadt der Welt, das Angebot an studentischem Wohnraum ist allerdings knapp: Den rund 200.000 Studenten (WS 2017/18) stehen nur rund 19.500 Studierendenheimplätze zur Verfügung. Das entspricht einer Unterbringungsquote von lediglich 9 Prozent und rückt Wien im Vergleich zu anderen europäischen Städten damit in den unteren Bereich.

Studenten haben höhere Ansprüche an Wohnraum in Wien

Dies geht aus dem am 11. März erschienenen Student Housing Marktbericht von Otto Immobilien hervor, der erstmals umfassend die Situation am Wiener Wohnungsmarkt für Studenten untersucht. “Derzeit fehlt hochwertiger und moderner studentischer Wohnraum, im internationalen Vergleich gibt es starken Nachholbedarf”, kommentiert Christoph Lukaschek, MRICS Leiter Investment bei Otto Immobilien die Untersuchungsergebnisse.

Von den aktuell rund 19.500 Studierendenheimplätzen wird der überwiegende Teil, nämlich derzeit 81 Prozent, von nicht-kommerziellen Institutionen wie religiösen, gemeinnützigen, universitätsnahen Organisationen etc. angeboten. Lediglich 19 Prozent der Plätze in Wiener Studentenheimen kommen von privaten Anbietern, deren Angebot zumeist moderner und besser ausgestattet ist. “Die Nachfrage nach studentischem Wohnraum hat sich nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ verändert. Während es vor einigen Jahrzehnten noch durchaus üblich war, in einem Mehrbettzimmer zu wohnen, haben sich die Ansprüche der heutigen Studierenden deutlich gewandelt”, so Martin Denner, BSc, Leiter Immobilien Research bei Otto Immobilien.

Große Unterschiede bei Mietpreisen in Studentenheimen

Je nach Ausstattung und Lage ergeben sich laut Student Housing Marktbericht folgende Unterschiede in den Mietpreisen: Bei den nicht-kommerziellen Heimen ist die Kategorie Einzelzimmer, die aus einem Schlafzimmer besteht (Bad und Küche werden mit anderen Studierenden geteilt) die dominierende Form. Die Preise bewegen sich hier zwischen 235 €/Monat und 495 €/Monat mit einem Durchschnittswert von 351 €/Monat.

Bei den privaten Heimen wird nur der Typ Einzelstudio angeboten. Dieser besteht aus einem Schlafzimmer, einem privaten Bad und einer Küche mit Essecke. Das Preisniveau bewegt sich hier zwischen 684 und 784 €/Monat, wobei es auch Kategorien mit größeren Einheiten gibt, die bis zu 1.299 €/Monat kosten.

(Red)

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